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Platero, Mario


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Il Sole 24 Ore - Italien | 17.09.2013

Endlich Gewissheit über Giftgaseinsatz

Der UN-Bericht zum Einsatz von Giftgas genügt, um den Druck auf Syrien zu erhöhen, urteilt die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Dank der indirekten Bestätigung der Vereinten Nationen ist es jetzt möglich zu behaupten, dass der Angriff vom 21. August von der Regierung in Damaskus befohlen wurde. Assad ist der Einzige, der über diese Art von Giftgas und die erforderlichen Boden-Boden Raketen verfügt. ... Mit dieser Gewissheit stellt der Bericht eine Wende dar. Er verleiht der US-amerikanischen Drohung mehr Nachdruck, militärisch einzugreifen, sollte Syrien die Vereinbarungen zur Vernichtung der C-Waffen nicht einhalten. Der Bericht vergrößert zugleich den Handlungsspielraum der USA, Frankreichs und Großbritanniens bei der Durchsetzung einer aggressiveren UN-Resolution gegen Syrien, in der der Abrüstungsprozess für C-Waffen Schritt für Schritt vorgeschrieben und seine Befolgung gewährleistet wird."

Il Sole 24 Ore - Italien | 07.11.2012

USA am Rand des Abgrunds

Nach seiner Wiederwahl muss Barack Obama mit seinen politischen Gegnern sofort eine Einigung zum Schuldenabbau finden, sonst droht den USA der Sturz von der sogenannten fiskalischen Klippe, weil ab 2013 automatisch Kürzungen der Staatsausgaben in Kraft treten, mahnt die liberal-konservative Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Über dem US-Haushalt schwebt das Damoklesschwert des 'fiscal cliff'. ... Schon morgen müsste der neue Präsident den Kongress einberufen, um nach dem Vorbild des Abkommens vom Sommer 2011 einen Kompromiss zu finden. Das Problem ist zu dringend, als dass Politik und Ideologien es als Geisel benutzen dürften. Denn eines ist gewiss: Im Kongress werden erneut die Republikaner die Mehrheit haben. Die Glaubenskämpfe über Steuern und Ausgaben waren reiner Zeitverlust. Schluss mit dem Ringelreihen. Schluss mit der Farce des 'Bankrotts' der USA aufgrund der versäumten Festlegung der Schuldenobergrenze. Das US-Defizit, das bei zehn Prozent des BIP liegt, muss um 4.000 Milliarden Dollar gesenkt werden. Die Sanierung geht nur über Kürzungen der Sozialausgaben und eine stärkere Besteuerung der höheren Einkommensklassen."

Il Sole 24 Ore - Italien | 14.02.2012

Herabstufung durch Moody's ist Makulatur

Die Rating-Agentur Moody's hat in der Nacht zu Dienstag die Kreditwürdigkeit von sechs EU-Staaten herabgestuft, Italien, Portugal, Spanien, Malta, Slowenien und die Slowakei. Für Frankreich, Großbritannien und Österreich, die noch das Spitzen-Rating AAA haben, wurde die Prognose von "stabil" auf "negativ" gesenkt. Doch den blauen Brief der Agentur darf man getrost zum Altpapier legen, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Die Herabstufung ist nichts weiter als eine verspätete Angleichung an die Urteile der anderen Rating-Agenturen. Die Begründung enthält wenig Neues, sondern beschränkt sich darauf, Bekanntes zu wiederholen, das zudem angesichts des Verlaufs der Märkte überholt ist. Denn der Widerspruch zwischen strenger Sparpolitik und Wachstum, den Moody's anführt, ist bereits gelöst: Die Währungspolitik muss die Zügel in die Hand nehmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist in dieser Phase entscheidend. Vielleicht könnte sie noch mehr tun - und vor allem sagen - um die schleichende Unsicherheit der Märkte zu verringern. Doch es ist unbestreitbar, dass ihre Initiative [die Versorgung der Banken mit billigem Geld] sich als wirkungsvoll erwiesen hat und zwar ohne besorgniserregende Folgen für die Inflation. Um so erstaunlicher ist, dass Moody's kein Wort über die EZB verliert."

Il Sole 24 Ore - Italien | 08.02.2011

AOL schmückt sich mit Huffington Post

Der US-amerikanische Internetkonzern AOL hat die populäre Onlinezeitung Huffington Post für 315 Millionen Dollar (230 Millionen Euro) gekauft. Dabei geht es dem Internet-Koloss in erster Linie um die Anwerbung der Gründerin der Onlinezeitung Arianna Huffington, die ihren Erfolg aber vor allem dem Management der Publikation verdankt, meint die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Arianna Huffington bleibt. Das Management geht. ... Doch eines ist gewiss, ohne die Hilfe einer Gruppe von Investoren, die innerhalb der Huffington Post Manager-Positionen bezogen haben, wäre die Webseite niemals zu dem geworden, was sie heute ist, noch wäre sie vermutlich jemals von einer so bedeutenden Gruppe für einen so stolzen Preis gekauft worden. Die Operation Huffington Post ist nicht das Ergebnis eines romantischen Journalismus-Abenteuers einer dynamischen Frau ..., sondern das Resultat eines von den Größen des Sektors sorgsam am Tisch vorbereiteten und bis ins letzte Detail durchdachten Projekts."

Il Sole 24 Ore - Italien | 23.12.2010

Obama schafft Durchbruch bei Abrüstung

Nach langem Ringen hat der US-Senat hat am Mittwochabend dem Start-Vertrag zugestimmt, in dem sich die USA und Russland zur Reduzierung strategischer Atomwaffen verpflichten. Es ist der größte Erfolg, den US-Präsident Barack Obama mit seiner neuen Strategie des Kompromisses bisher erzielt hat, schreibt die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Die Zustimmung zum Start-Abkommen ist bereits die dritte 'überparteiliche' Einigung in Washington. ... Politisch besiegelt die Abstimmung, die dank elf abtrünniger Republikaner möglich war, einen Waffenstillstand. ... Kurz nach der Rückkehr von seiner Asienreise hatte Barack Obama neue Töne angeschlagen, indem er eine Wende Richtung Mitte ankündigte, die Öffnung zu den Republikanern. … Dafür zahlt er einen politischen Preis. Den Republikanern gestand er 80 Milliarden Dollar zur Modernisierung der US-amerikanischen Atomarsenale zu ... und verschob damit indirekt die Einlösung seines Wahlversprechens einer vollständigen Abrüstung der Atommächte. Seine Aufmerksamkeit wird in den nächsten zwei Jahren nicht dem Abbau von Atomwaffen gelten, sondern den taktischen Zügen seiner potenziellen Konkurrenten im Weißen Haus."

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