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Parafianowicz, Zbigniew


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 16.03.2015

Krim-Annexion ist kein Erfolg für Moskau

Mit der Annexion der Krim vor einem Jahr hat sich der russische Präsident Wladimir Putin keine Freude gemacht, urteilt der Journalist Zbigniew Parafianowicz in der konservativen Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Er wollte auf diese Weise mit aller Kraft den russischen Eroberungsmythos beschwören. Allerdings können wir ihm entgegenhalten, dass er sich damit zu viel eingebildet hat, denn die Krim taugt dafür nicht. Sie ist zu 80 Prozent von den Wasser- und Stromlieferungen aus Nowa Kachowka [im Süden der Ukraine] abhängig. Zudem kann man auf der Halbinsel nicht einmal mit Kreditkarte zahlen oder sie mit gewöhnlichen Flügen erreichen. Für den Kreml ist die Krim so ähnlich wie die Potemkinschen Dörfer."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 23.02.2012

Brüssel treibt Ungarn in den Ruin

Die EU-Kommission hat am Mittwoch darüber beraten, Ungarn im kommenden Jahr 495 Millionen Euro an Fördergeldern vorzuenthalten wegen Verstößen gegen den Stabilitätspakt. Aber ein Stopp der Mittel aus dem Kohäsionsfonds ist bei der aktuellen Wirtschaftslage nicht nachvollziehbar, kritisiert die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Wenn die Ungarn mit der Krise fertig werden sollen, dann benötigen sie Wirtschaftswachstum, genauso wie der ganze Süden Europas. Derzeit schwanken die BIP-Prognosen für 2012 zwischen Null und 0,3 Prozent. Das ist so, als ob die Kommission nicht bemerkt hätte, dass gerade die Kohäsionspolitik bei den relativ armen Ländern aus dem sogenannten neuen Europa eine besondere Rolle spielt, wenn es darum geht die Wirtschaft anzukurbeln. Es fällt schwer, den Auszahlungsstopp von fast einer halben Milliarde Euro in einer Situation als weise zu bezeichnen, wo Budapest am Rand der Rezession steht."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 14.07.2011

Russland drängt auf Europas Energiemarkt

Der russische Konzern Gazprom verhandelt derzeit über eine Beteiligung am deutschen Energieversorger RWE. Russland möchte nach Ansicht der konservativen Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna durch Unternehmens-Beteiligungen den westeuropäischen Markt kontrollieren: "Die Manager von Gazprom wollen mit dem Zukauf von RWE-Anteilen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie wollen das dritte EU-Energiepaket aushöhlen, das die Liberalisierung des Marktes vorsieht. Und sie wollen sich am Pipeline-Projekt Nabucco beteiligen, das ursprünglich Europa vom Gas aus Russland unabhängig machen sollte. Man kann sich nur schwer vorstellen, dass RWE mit den Russen als Hauptanteilseigner dieses Projekt, das für Moskau eine Konkurrenz darstellt, weiterhin verfolgt. Die Beteiligung an den Eigentumsstrukturen von RWE gehört zum klassischen geostrategischen Spiel der Russen."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 29.03.2010

Ukraines Vize-Premier kämpft gegen Staatsbankrott

Der stellvertretende ukrainische Premier Serhij Tihipko hat den Zustand des Staatshaushalts als dramatisch bezeichnet und ihn mit dem Griechenlands verglichen. Die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna begrüßt die klaren Worte des Ministers: "Es ist gut, dass Tihipko begonnen hat darüber zu reden, wie die Wirtschaftskrise in der Ukraine wirklich aussieht. Und es ist auch gut, dass gerade er davon spricht. Wenn es denn am Dnjepr einen Politiker gibt, der weiß, wie man den Staatsbankrott verhindern kann, dann dürfte es wohl Tihipko sein. Der Bankier ist einer der reichsten Ukrainer und hat ein persönliches Interesse daran, dass die Wirtschaft wieder in Ordnung gebracht wird. Wenn er das nämlich nicht macht, verliert er nicht nur die ausländischen Investoren, sondern auch die Unternehmen, die mit ihm verbunden sind. Und nichts motiviert einen ukrainischen Politiker mehr als die Angst, dass die eigenen Interessen geschädigt werden."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 17.11.2009

Obama wird zum Realpolitiker

US-Präsident Barack Obama zeigt bei seinem China-Besuch, dass er sich zum Realpolitiker gewandelt hat, findet die Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Am Montag gab es ein Abendessen mit dem chinesischen Führer Hu Jintao. Dabei wurden die strategischen Beziehungen mit Peking sichergestellt. Die Reise von Barack Obama nach Asien ist der letzte Beweis dafür, dass sich der Präsident der USA von einem idealistischen Politiker, der es hervorragend versteht, sich in den Medien zu verkaufen und der vom Frieden und von Harmonie auf der Welt träumt, zu einem Schüler der harten Schule des politischen Realismus gewandelt hat. Obama ist sich dessen bewusst, dass sich die USA, die von der [Wirtschafts-]Krise und zwei Kriegen [im Irak und in Afghanistan] geschwächt sind, sogar mit denjenigen arrangieren muss, die nicht die Lektüre 'Über die Demokratie in Amerika' [politisches Werk des französischen Publizisten Alexis de Tocqueville] gelesen haben."

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