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Özer, Verda


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Hürriyet Daily News - Türkei | 09.01.2016

Ankara sollte Teheran-Riad-Konflikt meiden

Das türkische Außenministerium hat am Freitag den iranischen Botschafter einbestellt, nachdem offizielle iranische Medien die Türkei in Verbindung mit der Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Nimr al-Nimr in Saudi Arabien gebracht hatten. Ankara sollte sich tunlichst aus diesem Konflikt heraushalten, betont die liberale englischsprachige Tageszeitung Hürriyet Daily News: "Die Türkei muss in diesem Konflikt absolut unparteiisch bleiben, so wie sie es in der Saudi-Iran-Krise [in den 1980er Jahren] war. Ankara verfolgte außerdem während des gesamten Golfkrieges eine strikte 'aktive Neutralität' und sollte dies erneut tun. Das würde von der Türkei erfordern, von einem aktiven Beitrag zur 'Islamischen Militärallianz' abzusehen, die von Saudi-Arabien kurz vor der Krise gegründet wurde, schiitische Länder in der Region ausschließt und welcher Ankara beigetreten ist. Wenn man bedenkt, dass dieses Feuer lange in der Region brennen wird, muss die Türkei ihre Position so lange wie möglich schützen."

Hürriyet - Türkei | 08.12.2015

Ankaras Kurdenproblem verhindert Syrien-Lösung

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat nähert sich die Syrien-Politik von Russland und den USA immer weiter an, meint die konservative Tageszeitung Hürriyet: "Während Russland die Angriffe gegen den IS verstärkt, zeigen sich die USA beim Thema Assad flexibler. ... Zusätzlich trägt der 'Friedensfahrplan von Wien', also das Streben nach einer politischen Lösung in Syrien, dazu bei, dass die USA und Russland enger zusammenarbeiten. ... Ankara ist sich dessen bewusst und hat daher einer Übergangslösung mit Assad zugestimmt. Es ist sich auch bewusst, dass die USA und Russland beim Thema der [syrisch-kurdischen Miliz] PYD einer Meinung sind. Nun schickt Ankara Soldaten nach Mossul, um dort die Peschmerga-Kämpfer des irakischen Kurdenführers Barzani auszubilden. Damit stärkt Ankara die Rivalen derjenigen, auf die sich die Koalition als heimliche Macht [gegen die IS-Miliz] verlässt. ... Schaut man sich das ganze Bild an, so wird klar, dass die PYD für die Türkei der schwierigste Part wird."

Hürriyet - Türkei | 26.08.2014

Auch Assad verhalf IS zum Erfolg

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) konnte nur durch Fehleinschätzungen der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf Syriens Präsident Assad so mächtig werden, analysiert die konservative Tageszeitung Hürriyet: "Die erste falsche Prognose lautete, IS würde nur gegen Assad Krieg führen. Allerdings begriff bald jeder, dass sich die Angriffsziele Assads und der Terrormiliz deckten. ... Die zweite falsche These lautete, 'Wenn Assad geht, geht auch IS'. Doch Assad ging nicht. Im Gegenteil, er wurde immer stärker. Momentan sind 13 von 14 syrischen Provinzen in Assads Hand. Nur eine, Rakka, ist unter der Kontrolle von IS. ... Die Terrormiliz rettete Assad, doch dabei blieb es nicht. IS hat Assad überholt und sich zur entsetzlichsten Bedrohung der Region entwickelt. ... Dann glaubte man, Assad und IS würden sich gegenseitig nicht angreifen. Diese These zerschlug sich im letzten Monat, als IS begann auf das syrische Regime zu zielen. Der Grund: IS braucht Assad nicht mehr, denn von der syrischen Opposition ist nichts mehr zu hören."

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