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O'Doherty, Ian


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Irish Independent - Irland | 17.01.2016

Peinliche Verrenkungen nach Kölner Übergriffen

Die Politik will die Ereignisse in der Silvesternacht in Deutschland schlichtweg nicht wahrhaben, kritisiert Kolumnist Ian O'Doherty in der konservativen Tageszeitung The Irish Independent: "Früher oder später mussten sich die Liberalen im Westen entscheiden, welche Gruppe mehr als alle anderen schützenswert ist: Frauen, Homosexuelle oder der Islam. Wir wissen jetzt, dass sie den Islam gewählt haben. Denn welche andere Gruppe wäre imstande, Politiker dazu zu bringen, derartig lächerliche Verrenkungen zu machen, um der hässlichen Wahrheit nicht ins Auge sehen zu müssen? Männliche sexuelle Gewalt gegen Frauen im großen Stil ist in Nordafrikas Kulturen so weit verbreitet, dass sie sogar einen eigenen Namen hat: 'Taharrusch'. Warum also überraschen die Ereignisse irgendjemanden? Oder besser gesagt: Warum sind jene, die so gerne männliche sexuelle Gewalt verurteilen, nach diesen jüngsten Freveltaten so lange stumm geblieben?"

The Irish Independent - Irland | 06.01.2016

Gesellschaft unterwirft sich Selbstzensur

Die Gesellschaft hat nach den Charlie-Hebdo-Anschlägen den Mut verloren, Meinung frei zu äußern, meint der konservative Irish Independent: "Einige Überzeugungen verdienen es, auf die Schippe genommen zu werden und wenn die Gläubigen wütend sind, ist es deren Problem. Doch das Leben in einer liberalen Demokratie weckt wenig Verlangen, das Recht auf Beleidigungen zu verteidigen. Wir würden lieber tatenlos zusehen, wie einige Verrückte die Geschichte bestimmen, statt der größten vorstellbaren Sünde der säkularen Welt angeklagt zu werden - Rassismus, oder Islamophobie. Aus den Gräueltaten von Paris vor zwölf Monaten konnte nichts Gutes erwachsen. Aber das wir uns von den Werten abwenden, die wir direkt nach dem Massaker zu unterstützen vorgaben, ist Anlass für echte Verzweiflung. Schon allein deshalb haben die Terroristen gewonnen."

The Irish Independent - Irland | 19.05.2015

Massenzuwanderung notfalls mit Gewalt stoppen

Beim größten Teil derjenigen, die übers Mittelmeer nach Europa gelangen wollen, handelt es sich nicht um Verfolgte, sondern um Wirtschaftsflüchtlinge und deshalb sollte die EU ihre Grenzen dicht machen, fordert die konservative Tageszeitung Irish Independent: "Es herrscht in dieser sich immer weiter entwickelnden Krise der große Irrglaube vor, dass wir es mit Flüchtlingen aus Syrien zu tun haben, die über Häfen in Libyen zu entkommen versuchen, und dass wir im Westen diesen Menschen irgendwie etwas schuldig sind. Beides trifft nicht zu. Schätzungen zufolge stammen 90 bis 95 Prozent jener, die die Reise riskieren, aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara wie dem Senegal, Mali und der Elfenbeinküste. Anders gesagt: Wir haben es hier schlicht mit einer illegalen Masseneinwanderung zu tun und wir müssen diese notfalls mit Gewalt stoppen, denn dies ist sowohl im Sinne Europas als auch im Sinne der Migranten selbst."

The Irish Independent - Irland | 21.04.2015

Kämpfer für Homoehe erschreckend intolerant

Die Bürger in Irland stimmen im Mai über die Einführung der Homoehe ab. Mit ihrer selbstgerechten und intoleranten Haltung schaden die Verfechter der Einführung ihrer eigenen Sache, moniert die konservative Tageszeitung Irish Independent: "'Leben und leben lassen' - dieses grundlegende Prinzip ist in den vergangenen Jahren von einer ekelhaften liberalen Orthodoxie abgelöst worden, die darauf besteht, dass jeder, der anderer Meinung ist, nicht nur falsch liegt, sondern auch als Feind gebrandmarkt und vernichtet werden muss. Seit wann sind die Liberalen nicht mehr die Guten? Wann sind die, die am lautesten nach Toleranz rufen, zu jenen geworden, die keinerlei Abweichung von der eigenen Linie tolerieren? ... Nicht jeder Gegner der Homoehe ist ein homophober Frömmler. Der überkorrekte, scheinheilige, selbstgerechte Unsinn, der täglich von den Befürwortern der Homoehe ausgespien wird, ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch ermüdend."

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