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Nurminen, Tapio


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Kauppalehti - Finnland | 23.10.2013

Erweiterungstempo stark drosseln

Vorerst sollten keine neuen Länder in die EU aufgenommen werden, fordert die Wirtschaftszeitung Kauppalehti anlässlich der Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei: "Hat man nicht an Griechenland oder Bulgarien und Rumänien gesehen, dass eine übereilte, politisch motivierte Mitgliedschaft niemandem dient? Sobald wir die größten Probleme der EU und die aktuellen Probleme der Euro-Zone im Griff haben, können wir der Türkei, Serbien oder Albanien auch mehr anbieten. Zugleich würden es die Bürger in den derzeitigen Mitgliedsländern wohl leichter verdauen, dass der Irak eines Tages EU-Nachbar ist. Die EU muss sich bei der Erweiterung eine richtige Auszeit nehmen. ... Vielleicht zwei Jahrzehnte. In dieser Zeit müssen echte Partnerschaftsebenen für jene Länder eingezogen werden, die sich fit machen wollen für die EU. Wenn diese unvernünftige Erweiterung fortgesetzt wird, ist ein Sieg der populistischen EU-Gegner bei den Europawahlen im nächsten Frühling das geringste Problem."

Kauppalehti - Finnland | 06.08.2013

Deutschlands grüne Zukunft ist Vergangenheit

In der Abberufung von Siemens-Chef Peter Löscher vergangene Woche, einem Verfechter der Energiewende, sieht die Wirtschaftszeitung Kauppalehti einen Beleg für das Scheitern der deutschen Energiepolitik: "Der Strompreis klettert in die Höhe, denn wegen der Subventionen, die einer Preisgarantie gleichkommen, wird zu viel grüner Strom produziert. Der hohe Strompreis belastet ernsthaft die Wettbewerbsfähigkeit vieler deutscher Unternehmen. Die Lage wird sich noch zuspitzen, falls die auf die energieintensive Industrie zugeschnittenen Rabatte aufgegeben werden müssen. Obendrein sind die Preise für fossile Brennstoffe wegen des Schiefergases und der Verzerrungen beim Emissionshandel nicht so sehr gestiegen wie erwartet. Die wunderbare grüne Zukunft, an die zu viele in Deutschland geglaubt haben, ist Vergangenheit. Die politischen Fehler werden nach den Wahlen im September unter der Leitung derjenigen korrigiert, die diese Fehler gemacht hat, nämlich Angela Merkel, die voraussichtlich wieder Kanzlerin wird."

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