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Nuriyeva, Sevil


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Star - Türkei | 05.10.2015

Verwundetes Russland nutzt Syrien zur Genesung

US-Präsident Barack Obama hat am Freitag davor gewarnt, dass die russischen Luftangriffe die moderate Opposition in Syrien schwächen könnten. Er hat Russland zu lange falsch eingeschätzt, kommentiert die regierungsnahe Tageszeitung Star: "Russland wurde durch die Ukraine-Frage in die Enge getrieben und hat Syrien als Ausweg gesehen, um sich vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch zu retten. ... Dieser angeschlagene Zustand Russlands ist viel gefährlicher als ein gesunder. Das haben die USA nicht einberechnet. In diesem in die Ecke gedrängten, verwundeten Zustand besitzt Russland eine Mentalität, die einen Krieg bis zum Tod bevorzugt. ... Sie streben danach, die Kräfte, die die USA zusammen mit der Türkei aufgebaut haben, zu vernichten. Der Grund dafür sind die USA. Russland fürchtet, dass die farbigen Revolutionen an ihre eigene Haustür kommen werden und dass das Wort der USA bei einem Sturz Assads wieder Bedeutung gewinnt. Daher ist es bestrebt, die Zügel im Kaukasus und Zentralasien wieder in die eigenen Hände zu nehmen."

Star - Türkei | 20.04.2015

Völkermord-Verschwörung soll Türkei schwächen

Mit einer Resolution hat das EU-Parlament vergangene Woche die Türkei aufgefordert, die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord anzuerkennen. Für die regierungsnahe Tageszeitung Star ist dies ein Skandal: "Das Ganze ist eine Operation, um die Türkei zu stoppen, die zudem nicht in direkter Verbindung mit den erlogenen Geschichten der Armenier steht. Natürlich ist der Druck der armenischen Lobby ein willkommener Vorwand für die Führer der Welt, die Finanzkreise und all jene, die in Kreuzritter-Mentalität mit dem Islam bis auf den Tod verfeindet sind. ... Mit welch niedrigen Absichten die EU diese Skandalentscheidung getroffen hat, erkennen wir, wenn wir die schamvolle Liste von Völkermorden und Unterdrückungen ihrer eigenen Geschichte anschauen. Die neue Wahrnehmung der Türkei und ihrer Vision hat die Machtzentren der EU in Unruhe versetzt."

Star - Türkei | 11.08.2014

Volkswille hat gesiegt

Erstmals wurde der türkische Präsident direkt gewählt. Den Erfolg Erdoğans wertet die regierungsnahe Tageszeitung Star daher als Sieg des Volks: "wir leben in einer Welt, in der die USA und andere westliche Länder, die als Vorreiter der Demokratie gelten, es aufgegeben haben, den Nahen Osten zu demokratisieren. In dieser Zeit begreifen nun nicht nur die Freunde, sondern auch die Gegner des neuen türkischen Präsidenten, was die Macht des Volks bedeutet. Selbst diejenigen, die mit der Wahl Erdoğans nicht zufrieden sind, erkennen, dass unter ihm der Volkswille über jedem anderen Willen steht. Seine Führung, die mittlerweile Forschungsthema der politischen Institute der Welt ist, hat nun nicht nur der Türkei, sondern der ganzen Welt gezeigt, wie sein neuer politischer Stil aussehen soll. ... Den Politikern und Nationen der Region verdeutlicht Erdoğans neues Modell, was Dienst am Volk wirklich bedeutet."

Star - Türkei | 04.08.2014

Russland hat schon Berg-Karabach im Visier

Armenische und aserbaidschanische Soldaten haben sich in den letzten Tagen Gefechte um die Region Berg-Karabach geliefert, es gab mehrere Tote. In der Kaukasus-Enklave herrscht seit 1994 ein Waffenstillstand. Doch Russland könnte sich bald einmischen und ein neuer Krieg ausbrechen, warnt die regierungsnahe türkische Tageszeitung Star: "Die aggressive Haltung Russlands scheint sich nicht auf die Ukraine zu beschränken, sondern gegen alle Länder zu richten, die unter dem Einfluss der USA stehen - insbesondere gegen Aserbaidschan, das eine ausgleichende Politik betreibt. ... Entsprechend der Trümpfe in seiner Hand entwickelt Russland einen Verteidigungsreflex; die ausgleichende Politik Aserbaidschans begreift es da verständlicherweise als Drohmittel. Es scheint, als ob Russland sich aus der Ukraine nicht zurückziehen, sondern die Gewalt eher steigern und die Länder destabilisieren wird, die entlang einer 'Energie-Linie' liegen und damit zum Interessensgebiet der USA gehören."

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