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Němeček, Tomáš


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Hospodárske noviny - Slowakei | 27.10.2008

Niederlage für tschechischen Premier

In der zweiten Runde der tschechischen Senatswahl hat die konservative Bürgerpartei (ODS) von Ministerpräsident Mirek Topolánek erneut eine schwere Niederlage erlitten. Topolánek gerät dadurch zunehmend unter Druck. Die Wirtschaftszeitung Hospodárřské noviny schätzt die Lage für den Regierungschef nicht so negativ ein: "Immer wird behauptet, eine große Niederlage in einer 'kleinen' Wahl (also nicht in einer 'großen' Parlamentswahl) bedeutet das Ende des Premiers. Was hätte [der britische Premierminister] Gordon Brown sagen sollen, als er Kommunalwahlen und Nachwahlen gegen die [konservativen] Tories verlor? Was hätte [die deutsche Bundeskanzlerin] Angela Merkel sagen sollen nach den schweren [Wahl-]Schlappen in Hessen und Bayern? Glaubte man den Unkenrufen, dann dürfte ein tschechischer Premier nur zwei Jahre bis zu den 'kleinen' Wahlen amtieren und nichts Unpopuläres tun, was den Wählern ans Portemonnaie geht."

Hospodárske noviny - Slowakei | 14.04.2008

Tschechien als Zielland für Migranten

Tschechien wird von einem Transitland zunehmend zu einem Zielland für Migranten. Das ist das Ergebnis einer Studie, laut derer Tschechien von allen postkommunistischen Ländern die größte Anziehungskraft hat. Tomáš Němeček kommentiert: "Wohin soll man in Mitteleuropa auch sonst gehen? Ungarn hat wirtschaftliche Sorgen. Die Slowakei wächst, aber die Gesellschaft ist in sich zurückgezogen. Polen hat genug damit zu tun, seine Jugend zurückzuholen. Dagegen bietet Tschechien viele freie Arbeitsplätze und den Neureichen aus der Ex-Sowjetunion ein ruhiges und sicheres Hinterland. Binnen fünf Jahren hat sich allein die Zahl der Russen in Prag verdoppelt. Und schließlich hat im Unterschied zu Frankreich oder Deutschland die Mehrheit der Tschechen nicht den Eindruck, dass ihnen die Zugereisten das Brot wegessen. Die meisten Zuwanderer sind Ukrainer oder Slowaken, also Menschen aus Ländern, deren Kultur, Sprache und Geschichte uns nahe sind."

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