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Nissen, Gwyn

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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Nordschleswiger - Dänemark | 09.07.2014

Mautfreie Zone für deutsch-dänisches Grenzland

Die geplante Pkw-Maut in Deutschland wird negative Konsequenzen für den deutsch-dänischen Grenzverkehr haben, prognostiziert der Nordschleswiger, die Tageszeitung der deutschen Minderheit in Dänemark: "Eine solche Maut wird nicht spurlos am Norden Deutschlands vorbei gehen: Handel, Touristik, und Kultur werden beeinträchtigt, wenn weniger Dänen kommen. Mobilität und das Zusammenleben im deutsch-dänischen Grenzland könnten ebenfalls negativ beeinflusst werden. Dänemark und Deutschland sind sich über Jahrzehnte näher kommen, aber was über Generationen aufgebaut ist, kann durch eine Maut teilweise zerstört werden. Die Frage ist, ob die Nachbarn von [dem deutschen] Verkehrsminister Dobrindt erhört werden: Wir brauchen eine Grenzlösung - zum Beispiel eine mautfreie Zone im Grenzland. Der guten Nachbarschaft wegen."

Nordschleswiger - Dänemark | 24.02.2014

In EU endlich grenzenlos telefonieren

Wer im Grenzgebiet mit dem Handy telefoniert, muss häufig Roaminggebühren bezahlen, weil er im Netz eines ausländischen Anbieters angemeldet ist. Die Tageszeitung der deutschsprachigen Minderheit in Dänemark Der Nordschleswiger freut sich deshalb auf die anvisierte Abschaffung der Gebühren innerhalb der EU: "Vor allem ... im deutsch-dänischen Grenzland wird die Abschaffung von Roaminggebühren einen Jubelschrei auslösen. Schluss mit den ständigen Willkommensgrüßen bei der Fahrt über die Grenze und kein Festhängen im teuren Netz des Nachbarn. Obwohl vor allem die Wirtschaft an der Grenze dieses Problem schon jahrelang moniert hat, haben die Telefongesellschaften nicht darauf reagiert - sondern nur weiter abkassiert. ... Jetzt kommt die Hilfe stattdessen von der EU. Wenn der Vorschlag, der jetzt zwischen der EU-Kommission und dem EU-Parlament verhandelt worden ist, beschlossen wird, fallen die Roaminggebühren zum 15. Dezember 2015 ganz weg. Damit wäre - endlich - noch eine Barriere im Grenzland entfernt und grenzenloses Telefonieren angesagt."

Nordschleswiger - Dänemark | 30.10.2013

Kirche soll ihre Öffnungszeiten anpassen

Angesichts einer sinkenden Zahl von Kirchgängern haben Bischöfe in Dänemark ihren Gemeinden freigestellt, den Gottesdienst vom Sonntag auf andere Wochentage zu verlegen. Seit dem Wochenende wird darüber öffentlich diskutiert. Die unabhängige deutschsprachige Tageszeitung Der Nordschleswiger hält den Vorstoß für sinnvoll: "Statt Kritik und Veränderungen mit verschränkten Armen zu begegnen, setzen sich die Kirchenvertreter konstruktiv mit der Problematik auseinander. Das ist aller Ehren wert und ein Zeichen dafür, dass auch die Kirche versucht, sich der gesellschaftlichen Entwicklung anzupassen. Die Frage ist allerdings, ob es etwas nützt. ... Jedes Unternehmen, dem die Kunden fernbleiben, würde ein neues Konzept finden, um die Kunden wieder ins Geschäft zu bekommen. Wie sich die Kirche am Ende besser verkauft - ob über Öffnungszeiten oder Inhalte - ist egal. Wichtig ist, dass sich die Kirche mit der Problematik modern und konstruktiv auseinandersetzt."

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