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Ninova, Maria


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Duma - Bulgarien | 01.10.2013

Toilettenklau zeigt Niedergang Bulgariens

Seit der Eröffnung der ersten vollständigen Autobahn Bulgariens von Sofia nach Burgas am Schwarzen Meer im Juli verschwinden regelmäßig Chemietoiletten von den Rastplätzen. Das sagt einiges über den Zustand Bulgariens aus, meint die Tageszeitung Duma: "Von Tag zu Tag wird immer deutlicher, in was für einem absurden Land wir leben. Unsere Politiker sind absurd, das Volk ist absurd, und zu allem Überfluss sind nun auch die Diebe verrückt geworden. Man kann also nicht mal mehr in Ruhe aufs stille Örtchen gehen, ohne Angst zu haben, mitsamt der Toilette abhanden zu kommen. Der Zustand einer Gesellschaft lässt sich nicht nur an ihren Träumen bemessen, sondern auch daran, was in ihr gestohlen wird. Weltweit werden Gemälde, Schmuck und Kunstgegenstände entwendet. In Bulgarien hingegen haben es die Diebe auf Toiletten abgesehen. Wie tief kann Bulgarien eigentlich noch sinken, wenn die Polizei schon den Sanitäranlagen hinterherjagen muss? ... Oder haben Sie schon mal gehört, dass in irgendeinem anderen europäischen Land Klos geklaut werden?"

Duma - Bulgarien | 07.01.2013

Bulgariens Präsident muss Patzer eingestehen

Bei seiner Neujahrsansprache hat der bulgarische Präsident Rossen Plewneliew von der Einzigartigkeit der bulgarischen Natur geschwärmt, während im Hintergrund eine Abbildung der Rocky Mountains zu sehen war. Die diesbezügliche Kritik in den Medien und sozialen Netzwerken wies er am Freitag als Respektlosigkeit gegen sich und sein Amt zurück. Die Tageszeitung Duma findet das feige: "Erst schwieg er mehrere Tage zu seiner Panne und nun schiebt er uns, den Kritikern, die Schuld in die Schuhe. Wir haben also einen Präsidenten, der keine Verantwortung für seine Blamagen übernehmen will. Dafür soll die Gesellschaft die Schelte abbekommen. Der Präsident hat kein Recht, auf sein Volk wütend zu sein. Er muss es einen. Auf der anderen Seite hat jeder Bürger das heilige Recht, seine gewählten Politiker zu kritisieren, ohne deswegen von ihnen beleidigt und der Respektlosigkeit gegen den Staat beschuldigt zu werden."

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