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Nejkowa, Aljona


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Duma - Bulgarien | 15.01.2014

Russen müssen mit Eurovisions-Provokation leben

Die Nominierung des österreichischen Travestiekünstlers Tom Neuwirth alias Conchita Wurst für den Eurovision Song Contest in Kopenhagen ruft in Russland und Belarus Empörung hervor. Der geplante Auftritt des 25-Jährigen sei beleidigend und inakzeptabel, kritisieren Bürgerinitiativen und fordern einen Boykott des Wettbewerbs. Die prorussische Tageszeitung Duma findet die Kritik zwar nachvollziehbar, plädiert aber für Gelassenheit: "Die Sittenverfechter haben wohl den heißen lesbischen Kuss der finnischen Sängerin Krista Siegfrids beim ESC 2013 vergessen? Oder den Triumph von Dana International [einer israelischen Transsexuellen] von 1998? ... Und was ist mit dem Skandal-Mädchenduo t.A.T.u., das 2003 Russland vertrat [und sich auf der Bühne küsste]? Das würden die Puritaner sicherlich gern vergessen machen! Es ist nichts daran auszusetzen, dass bestimmte Länder für die Moral ihrer Bürger kämpfen, indem sie Familienwerte und die traditionellen Beziehungen zwischen Mann und Frau hochhalten. Wozu müssen sie aber Eurovisions-Teilnehmer anfeinden, die anders denken?"

Duma - Bulgarien | 26.11.2013

Bulgarien pfeift zu Recht auf Eurovision

Nach Serbien, Tschechien, Kroatien, Zypern und der Slowakei hat nun auch Bulgarien entschieden, nicht am Eurovision Song Contest 2014 teilzunehmen. Das teilte das Staatsfernsehen BNT am Freitag mit. Endlich ist Schluss mit dem sinnlosen Geldausgeben, freut sich die Tageszeitung Duma: "Der Ausstieg kommt für die Wenigsten überraschend. Die vergeblichen Versuche, beim Song-Wettbewerb eine gute Figur zu machen, haben unser Land viel gekostet - sowohl finanziell seitens des Staatsfernsehens BNT als auch emotional seitens der heimischen Zuschauer. Bei neun Teilnahmen ist es uns nur einmal gelungen, ins Finale zu kommen: 2007, als wir mit Elitsa und Stundschi den fünften Platz belegten. ... Angesichts des klammen TV-Haushalts war die Entscheidung naheliegend, 2014 auszusteigen. Niemand kann den Fernsehchefs daraus einen Vorwurf machen. Anstatt Millionen für einen europäischen Musikwettbewerb auszugeben, den man sowieso nicht gewinnen kann, ist es tatsächlich sinnvoller, das Geld für wichtigere Projekte auszugeben."

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