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Nelson, Fraser


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Daily Telegraph - Großbritannien | 17.01.2013

Tories sollten kämpfen, nicht resignieren

Der britische Premier David Cameron hat am Donnerstag erklärt, seine für Freitag geplante Rede zur Zukunft Großbritanniens in der EU wegen des Geiseldramas in Algerien zu verschieben. Die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph sieht Camerons Zick-Zack-Kurs als symptomatisch für seine Partei: "Der vielleicht größte Fehler der Tories - bis jetzt - ist es, mit Fatalismus und Resignation in die Zukunft zu blicken. Als der konjunkturelle Gegenwind zunahm, hätte [Finanzminister] Osborne seine Entschlossenheit eher verdoppeln sollen, anstatt das Defizitziel aufzugeben. Wenn also Umfragewerte und Expertenmeinungen auf eine Niederlage der Tories hindeuten, dann zeigt das deutlich, wie es momentan um die Partei steht. Mutigeren und stärkeren Konservativen mit einer deutlichen Botschaft würde es da sicherlich anders ergehen. Osborne stellte am Mittwoch klar, dass es bis zur nächsten Wahl zwei lange Jahre sind und dass bis dahin eine wichtige Entscheidung getroffen werden muss, die viel mehr beinhaltet als ein europäisches Referendum. Es kann noch viel getan werden, bevor die Tories den Verlust ihrer Mehrheit beklagen müssen."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 07.12.2012

Großbritannien verliert ein Jahrzehnt

Der britische Schatzkanzler George Osborne hat am Mittwoch das Budget für 2013 bekanntgegeben. Die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph fürchtet, dass die geplanten Sparmaßnahmen vor allem junge, arbeitssuchende Menschen treffen: "George Osbornes Budgetpläne enthalten herzlich wenig, was diese jungen Menschen ermutigen könnte. Der Schatzkanzler hat sich wie immer sehr geschickt positioniert. Doch die Aussichten für die Wirtschaft, die seinen Prognosen zu Grunde liegen, sind äußerst düster. Großbritannien ist jetzt in ein 'verlorenes Jahrzehnt' nach Art Japans eingetreten: Das durchschnittliche Gehalt wird 2018 genau dasselbe sein wie 2008 - und selbst das nur, wenn alles planmäßig läuft. Und das Schlimmste an der Sache ist die Jugendarbeitslosigkeit. Die liegt bei himmelschreienden 963.000. Die Situation wird zu einem nationalen Notstand."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 27.09.2012

Camerons Reichensteuer nur Augenwischerei

Die Pläne des britischen Schatzkanzlers George Osborne, künftig eine besondere Reichensteuer einzuführen, hält die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph für Augenwischerei, die nur das elitäre Image der Regierung aufbessern soll: "Die Idee, künftig Vermögen zu besteuern, ist selbst für manchen Vertreter der politischen Rechten gefährlich verführerisch. Die Rezession scheint die besonders Reichen unversehrt zu lassen, wenn man bedenkt, dass Luxusgüter und teure Häuser sich immer noch verkaufen. Osbourne hat für die sogenannten 'non domiciles' [Ausländer, die in Großbritannien leben und Steuerzahlungen auf ihr Übersee-Einkommen bisher vermieden] schon eine Steuer eingeführt, die ihm viel Beifall beschert hatte. Nun glaubt er wohl, dass er mit einer Reichensteuer seine Sparpläne der breiten Masse schmackhaft machen kann. Politische Maßnahmen gegen Reiche schützen das Kabinett Camerons als strategische Maßnahme vor deren größter Angst: Und zwar als verwöhnte Kinder abgestempelt zu werden, die nur für Reiche regieren."

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