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Napoletano, Roberto


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Il Sole 24 Ore - Italien | 27.05.2014

Renzi muss Europa einen

In Italien haben die Sozialdemokraten von Premier Matteo Renzi mit 40,8 Prozent einen historischen Sieg errungen und die populistischen Parteien deutlich geschlagen. Renzi hat nun dennoch eine schwierige Aufgabe zu meistern, prognostiziert die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Es war kein Votum für Matteo Renzi, sondern ein Votum für Italien. Gestärkt durch einen unzweifelhaft persönlichen Wahlerfolg hat der Premier die richtigen Worte gefunden und anerkannt, dass sich seine Mitbürger mit ihrer Stimme um die Rettung Europas und den Euro verdient gemacht haben. Er weiß um ihre politische Intelligenz, ein neues Europa gefordert zu haben, ein grundlegend verändertes Europa, fern von destruktiven Populismen, im Geist der Gründerväter der Gemeinschaft. ... Renzi muss nun Veränderungen herbeiführen, die uns legitimieren, zusammen mit den Gründerländern den Wandel des alten Kontinents zu beginnen, um der globalisierten Welt die Vereinigten Staaten von Europa zu übergeben."

Il Sole 24 Ore - Italien | 16.05.2014

Nur radikaler Kurswechsel bringt Aufschwung zurück

Angesichts der schlechten Konjunkturzahlen aus vielen Ländern der Euro-Zone hofft die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore, dass die EU endlich den Sparkurs zugunsten eines die Wirtschaft ankurbelnden Kurses aufgibt: "Einen natürlichen Aufschwung gibt es nicht, der ist noch nicht erfunden worden. Sicher, die Euphorie der Märkte war übertrieben, dennoch kommt der Schock plötzlich und geht vom heikelsten Bereich aus, der Realwirtschaft. Europa steht still. Nur Deutschland wächst, doch es ist keine Lokomotive mehr. … Europa muss eine scharfe Kursänderung einlegen, und es ist zu hoffen, dass Frankreich begreift, dass der Schutzschild des deutschen Wachstums auf die Dauer nichts nutzt, wenn die europäische Wirtschaft einbricht. Frankreich sollte sich mit Italien und Spanien verbünden und jene in den politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Kreisen in Deutschland bestärken, die Anzeichen von Einsicht zeigen."

Il Sole 24 Ore - Italien | 24.07.2012

Ohne die EZB stirbt der Euro

Wenn in der sich zuspitzenden europäischen Schuldenkrise jetzt nicht die Europäische Zentralbank eingreift, ist es um die Währungsunion geschehen, warnt Roberto Napoletano in der liberal-konservative Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Die Europäische Zentralbank muss ihren Beitrag zur Rettung des Euros leisten und zwar sofort. Ein radikales Umdenken ist jetzt erforderlich, denn dass es nicht reicht, begrenzte Ankäufe von Staatsanleihen anzukündigen, lehrt uns die Griechenlandkrise. Den Finanzmärkten muss klar gemacht werden, dass weder der Macht noch den Mitteln der EZB Grenzen gesetzt sind. Wenn wir den Mut und die Kraft dazu finden, werden wir den Euro retten. Wenn nicht, hat niemand (ich wiederhole: niemand) etwas zu lachen, denn früher oder später werden auch die Länder der sogenannten Serie A in Europa die Trümmer teuer zu stehen kommen, die sie mit ihrer Kurzsichtigkeit verschuldet haben. … Der Einwand, die EZB habe für ein derartiges Eingreifen keine Befugnis, ist hinfällig. Denn der Imperativ des Schutzes der Euro-Zone legitimiert die Zentralbank dazu. Das wird auch die Bundesbank einsehen müssen."

Il Sole 24 Ore - Italien | 10.11.2011

Notregierung kann Finanzmärkte beruhigen

Der frühere EU-Kommissar Mario Monti ist als Premier einer italienischen Notstandsregierung im Gespräch. Eine solche Regierung ist die einzige Chance für Italien, das Vertrauen an den Finanzmärkten zurückzugewinnen, meint die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Es führt kein Weg mehr an einer Notstandsregierung der nationalen Einheit vorbei. Alle politischen Kräfte - vor allem die Vertreter der konservativen Partei PDL von Berlusconi - müssen sich auf Personen einigen, die bereits bewiesen haben, dass sie die Sprache der Finanzmärkte und der Staaten sprechen. Dies befähigt sie dazu, ebenbürtig am Verhandlungstisch Platz zu nehmen und die Investoren zu überzeugen, dass italienische Staatsanleihen solide und vertrauenswürdig sind. Deshalb, liebe Herren Abgeordneten und Senatoren, steht es in Eurer Verantwortung, Italien eine Notstandsregierung zu geben, die von glaubwürdigen Männern gelenkt wird. Nur sie können Italien und den Italienern die notwendige Kur verschreiben und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Welt dem Land wieder vertraut."

Il Sole 24 Ore - Italien | 26.10.2011

Berlusconi muss endlich handeln

Die Kritik Deutschlands und Frankreichs an Italiens Krisenmanagement war zwar unangemessen, meint die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore, dennoch muss Premier Silvio Berlusconi endlich etwas tun: "Weder Merkel noch Sarkozy steht es zu, das Volk eines EU-Gründerstaats zu demütigen. Derartige Verhaltensweisen wecken Zweifel an der Fähigkeit Europas, die Finanzkrise meistern zu können. Das ist ein Grund mehr, das unwürdige Theater in Italien zu beenden, bei dem ein Premier und eine Regierung um des politischen Überlebens willen sich stets auf der Flucht vor Entscheidungen und auf der Jagd nach dem letzten Kompromiss oder der letzten Stimme befindet. Nein, Herr Premier. Italien geht vor. ... Tun Sie etwas für das Land. Tun Sie es per Dekret, und übernehmen Sie vor der Regierung, vor dem Parlament und vor den Bürgern die politische Verantwortung dafür. Niemand kann verantworten, auch Sie nicht, dass Italien direkt nach Griechenland kommt."

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