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Müller, Helmut

Salzburger Nachrichten


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Salzburger Nachrichten - Österreich | 16.11.2015

Flucht nach Europa: Verdacht gegen Migranten nützt nur IS

Der pauschale Verdacht gegen Flüchtlinge nützt nur der IS-Terrorbande, analysieren die christlich-liberalen Salzburger Nachrichten: "Offenbar war es das zynische Kalkül der Dschihadisten des 'Islamischen Staates' (IS) diesmal, Europas Aufregung und Streit über den nicht nachlassenden Flüchtlingszustrom für die eigenen verbrecherischen Zwecke zu nützen. ... Die Drahtzieher des Terrors rechnen sich aus, dass sie aufgrund solcher Querverbindungen das Misstrauen in den EU-Ländern gegenüber syrischen und anderen muslimischen Zuwanderern schüren können. Wenn das gesellschaftliche Klima in Europa feindseliger gegenüber Fremden wird, bringt das Vorteile für die Extremisten. Manche Muslime, die in den Ankunftsländern auf Ablehnung und Ausgrenzung stoßen, dürften umso bereitwilliger die Botschaft der radikalen Islamisten aufnehmen."

Salzburger Nachrichten - Österreich | 12.10.2015

Tunesien ist Leuchtturm für die geplagte Region

Den Friedensnobelpreis 2015 hat das "Quartett für den nationalen Dialog" erhalten, das in Tunesien seit 2013 immer wieder zwischen den politischen Parteien vermittelte. In dem Land vollzieht sich in der Tat ein außergewöhnlicher Wandel, bemerken die christlich-liberalen Salzburger Nachrichten: "[D]er Aufbruch des 'arabischen Frühlings' von 2011 endete in einer Sackgasse - im Bürgerkrieg wie in Syrien, in neuer Diktatur wie in Ägypten. Nur Tunesien ist noch immer ein Leuchtturm für die geplagte Region. Als einziges Land schaffte es den Übergang zur Demokratie. ... Weshalb hatte Tunesien Erfolg, während anderswo Kräfte des alten Regimes oder neue Islamisten-Radikale die Szene beherrschten? Weil sich in Tunesien eine starke Zivilgesellschaft engagierte. Weil die Tunesier zum Kompromiss bereit waren ... Weil die Tunesier ihre Revolution halbwegs in Ruhe vollbringen konnten - während es für die Syrer zum politischen Unglück wurde, dass ihr Land der Schnittpunkt gegensätzlicher Interessen von Mächten in der Region und darüber hinaus ist."

Salzburger Nachrichten - Österreich | 06.08.2015

Die Bombe bedeutet internationales Prestige

Die Warnung von Hiroshima verliert offenkundig an Wirkung, klagen die Salzburger Nachrichten: "70 Jahre nach Hiroshima müssen wir weiterhin mit der Bombe leben. Wir sind noch immer - und mehr denn je - im Zeitalter der Massenvernichtungswaffen. ... Der Atomwaffensperrvertrag, der diese Weiterverbreitung (Proliferation) der Atomwaffen verhindern sollte, ist löchrig geworden. Jenen Staaten, die auf Atomwaffen verzichteten, sicherten die großen Atommächte darin zu, die eigenen Bestände drastisch zu reduzieren. Doch das ist niemals substanziell und systematisch geschehen. So steigerte sich der Drang von Machthabern, selbst in den Besitz der Bombe zu kommen. Denn der Nuklearstatus bedeutet internationales Prestige, Vetomacht am Verhandlungstisch und Rückversicherung gegen Pläne von Großen, dem Kleineren mit militärischer Macht den eigenen Willen aufzuzwingen."

Salzburger Nachrichten - Österreich | 03.08.2012

Annans Rücktritt ist Schande für die UN

Kofi Annan hat am Donnerstag seinen Rücktritt als Syrien-Sondergesandter der UN und der Arabischen Liga erklärt. Annans Mission ist nicht nur gescheitert, sie hat dem Assad-Regime sogar genützt, kommentiert die christlich-liberale Tageszeitung Salzburger Nachrichten: "Der Syrien-Konflikt wird für die Staatengemeinschaft für immer ein Kapitel der Schande bleiben. Mit vereinten Kräften hätte man natürlich den Gewaltherrscher Assad rechtzeitig in die Schranken weisen können. Aber widerstreitende Interessen haben das verhindert. Kofi Annans Rücktritt als Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen ist vor allem das Eingeständnis eines Scheiterns. Seine Mission hat dem Regime in Damaskus nur Zeit erkauft und eine moralisch unerträgliche Politik des Wegschauens von dem Gemetzel bemäntelt. Die zerstrittenen Weltmächte haben zugelassen, dass der lokale Aufstand in diesem Schlüsselstaat des Nahen Ostens mittlerweile zu einem Flächenbrand geworden ist. Die Internationalisierung des Syrien-Konflikts ist nicht mehr aufzuhalten."

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