Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Mortsiefer, Henrik

Der Tagesspiegel


RSS Die Texte von "Mortsiefer, Henrik" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Der Tagesspiegel - Deutschland | 11.12.2015

VW-Spitze muss schnell Vertrauen herstellen

Nicht Absatzzahlen und Gewinn seien nun für VW der Maßstab, sondern Glaubwürdigkeit und Vertrauen, sagte Konzernchef Matthias Müller am Donnerstag. Der liberal-konservative Tagesspiegel lobt den Ansatz und fordert, dass den Worten schnell Taten folgen müssen: "Wie bringt man diesen neuen Geist einem Weltkonzern mit 600.000 Beschäftigten in 120 Werken bei? Einem Konzern, in dem es offenbar so viel Duckmäusertum und antiquierte Führungsstrukturen gibt, dass einige Ingenieure vor lauter Leistungs- und Kostendruck zu illegalen Tricks greifen mussten. ... Schuldige müssen gefunden und bestraft werden, Kunden entschädigt, Strukturen nachhaltig verändert werden. Sonst riskiert die gesamte Führung ein zweites Mal, unglaubwürdig zu werden. Volkswagen hat sein Qualitätsversprechen mit manipulierten Abgaswerten gebrochen. Die Zusage, nun ein besseres Unternehmen schaffen zu wollen, muss eingehalten werden."

Der Tagesspiegel - Deutschland | 29.07.2009

Banken verdienen immer

Trotz Finanzkrise hat die Deutsche Bank am Dienstag einen Milliarden-Quartalsgewinn bekannt gegeben. Dazu meint die linksliberale Tageszeitung Der Tagesspiegel: "Die Banken verdienen immer. Früher haben sie mit strukturierten Finanzprodukten verdient, an denen das System fast zugrunde gegangen wäre. Heute verdienen sie ... am Krisenmanagement. Das geht so: Weil der Staat Abermilliarden für die Rettung der Banken ausgibt, muss er privates Kapital mithilfe von Staatsanleihen aufnehmen. Bei der Platzierung am Markt helfen ihm Banken. Nummer eins im europäischen Anleihegeschäft ist - die Deutsche Bank. Sie profitiert außerdem davon, dass viele Unternehmen Anleihen auflegen, um sich frisches Kapital zu beschaffen. ... Drittens hat die Deutsche Bank gut verdient, weil sie wieder mutiger spekuliert hat, mit Aktien, anderen Wertpapieren und Rohstoffen. ... Alles unmoralisch? Die Bank tut, was eine Bank tun muss ... : Sie rüstet sich gegen Risiken. ... Ein Beigeschmack bleibt dennoch. Und das liegt nicht an der Bank, sondern an den Rahmenbedingungen, die ihr - und vor allem der US-Konkurrenz - derart lukrative Geschäfte wieder erlauben."

» Autorenindex


Weitere Inhalte