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Morais, Paulo


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Correio da Manhã - Portugal | 17.07.2012

Zu üppige Renten für Portugals Politiker

Ein Großteil der Portugiesen leidet zunehmend unter der strengen Haushaltsdisziplin des krisengeplagten Landes. Die Boulevardzeitung Correio da Manhã kritisiert die lange Liste von Politikern, die in Portugal schon zu aktiven Zeiten Pensionen beziehen: "Begründet werden diese Bezüge mit der Tatsache, dass diese Politiker über 12 Jahre (manche aber nur über acht Jahre) dem Staat gedient haben. Doch dieses Argument überzeugt nicht. Ein großer Teil dieser Rentnerbande hat der Nation nicht nur keine wesentlichen Dienste erwiesen, sondern das öffentliche Amt auch noch dazu benutzt, ein Klientel-Netzwerk zu ihrem eigenen Vorteil zu schaffen. Es ist nicht hinnehmbar, dass solche Privilegien zumal in Zeiten der Krise aufrechterhalten werden. ... Die Inhaber öffentlicher Ämter müssen nach Beendigung ihrer Funktionen unter den gleichen Bedingungen wie jeder Arbeitnehmer entlohnt werden und erst in Pension gehen, wenn es ihre Karriere oder ihr Alter erlaubt. ... Diese Luxus-Rentner sind sicherlich nicht in der Lage, die für Portugal unbedingt nötigen strukturellen Reformen durchzusetzen."

Jornal de Notícias - Portugal | 22.12.2010

Weihnachtsmann schenkt auf Pump

Überall auf der Welt sollte der Weihnachtsmann dieses Jahr sparsam sein, nur in Portugal gibt er weiterhin endlos Geld aus, kritisiert die Tageszeitung Jornal de Notícias: "Er muss die Wünsche der Kinder erfüllen, die von der massiven Werbung in wahre Konsumautomaten verwandelt wurden. Und wenn ihm das Geld ausgeht, dann sind die Kreditgeber zur Stelle, um ihm mit überhöhten Zinsen die letzten Reserven auszusaugen. ... Kredite sind einfach zu bekommen, aber sehr schwer zurückzuzahlen. Diese Unternehmen versprechen das Paradies, treiben die Leute aber in die Hölle. ... In einkommensschwachen Familien wird durch diese Kredite das Haushalten unmöglich - und damit das familiäre Gleichgewicht zerstört. ... Wir Weihnachtseltern Portugals verlangen vom Weihnachtsmann, dass im nächsten Jahr jegliche Werbung für Kinder unter 14 Jahren verboten wird - so wie es auch in anderen europäischen Ländern geschieht. Und dann soll er per Dekret alle Schulden mit beschämend hohen Zinsen abschaffen. Damit die Kinderfreuden sich nicht über kurz oder lang in die Traurigkeit der Eltern verwandeln."

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