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Moerland, Rene


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


NRC Handelsblad - Niederlande | 08.01.2014

Wilders kann Europawahl beherrschen

Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist vergleicht auf seinem aktuellen Titel Europas rechtspopulistische Parteien, darunter auch die PVV des Niederländers Geert Wilders, mit der Tea Party in den USA. Der Vergleich hinkt, meint Kolumnist Rene Moerland in der liberalen Tageszeitung NRC Handelsblad: "Natürlich wird [Wilders] Sand ins europäische Getriebe streuen, genau wie die Tea Party Washington gelähmt hat. Gut beobachtet! ... Doch Wilders hat nichts gegen den größten Feind der Tea Party, den Staat. ... Nur für diejenigen, die die Europäische Union als Staat ansehen, ähnelt Wilders einem Anti-Staats-Ideologen. Aber die Vereinigten Staaten von Europa gibt es nicht. ... Wilders kann die Europawahl spektakulär machen. ... Die europäische Zusammenarbeit ist eine der großen politischen Fragen von heute. Was man auch immer davon halten mag, die Wilders-Partei ist dabei mit ihrem anti-europäischen Nationalismus eine Hauptströmung."

NRC Handelsblad - Niederlande | 17.12.2008

"Unser Präsident"

Sarkozy habe Europa mehr politisches Gewicht geben wollen, schreibt die Tageszeitung NRC Handelsblad. Seine Führungsstärke habe aber auch Misstrauen hervorgerufen: "Als europäischer Vorsitzender hat Sarkozy dennoch seine Agenda vorangebracht. Ohne Streit mit der europäischen Zentralbank wurde das politische Gewicht der Euro-Gruppe gestärkt. ... Sarkozys Beziehung zur deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel mag nicht besonders herzlich sein, aber mit [dem britischen] Premier [Gordon] Brown läuft es gerade besser als je zuvor. Das ist auch ein Schritt hin zu einer Achse Madrid, London, Paris und Berlin, in der Sarkozy mehr sieht als in einer exklusiven deutsch-französischen Achse. ... Aber die europäische Macht hat strenge Grenzen: Ab 1. Januar ist Sarkozy nicht mehr 'unser' Präsident. ... Und man muss abwarten, ob die Wertschätzung seiner Ideen für ein protektionistisches Europa in den anderen Hauptstädten anhält. In seinem eigenen Land derweil hat der europäische Vorsitz Sarkozy ein bisschen mehr zum Staatsmann gemacht."

NRC Handelsblad - Niederlande | 10.06.2008

Führer von europäischem Format

Im Hinblick auf die EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs, die am 1. Juli beginnt, widmet sich die Abendzeitung NRC Handelsblad dem ehrgeizigen Charakter des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy: "Sarkozy will ein Führer von europäischem Format sein. Die EU-Ratspräsidentschaft muss dafür die Krönung sein. In Europa wird schon seit Monaten argwöhnisch und erwartungsvoll auf einen Vorsitzenden mit so viel Ehrgeiz geschaut. ... Um die Kritiker zu beruhigen, gibt sich Frankreich die Haltung eines klassischen Vorsitzenden, der verspricht, bescheiden aufzutreten, so viel wie möglich zuzuhören und neutral und ausgewogen zu sein. Eine klassische Prioritätenliste wurde erstellt. ... Aber Sarkozy hat sich seither als Einzelgänger erwiesen. Er gilt als Außenseiter, der das hohe Wort führen will. ... Ohne Schaden lief das alles nicht ab."

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