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Martin, Iain


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Daily Telegraph - Großbritannien | 24.01.2015

Iain Martin vermisst EU-Staatschefs von Churchills Kaliber

Zum 50. Todestag von Winston Churchill erinnert der Journalist Iain Martin in der konservativen Tageszeitung The Daily Telegraph an den einflussreichen britischen Staatsmann mit der dicken Zigarre und fragt sich, wie dieser auf das heutige Europa schauen würde: "Was würde Churchill wohl von dem Chaos in der heutigen EU halten, wo der Euro an Wert verliert, die Gelddruckpressen angeworfen werden und Griechenland an die Urnen geht, um eine links-populistische Regierung zu wählen? Churchill wäre erfreut und womöglich überrascht, dass Westeuropa 70 Jahre ohne einen Krieg überstanden hat. Aber man kann sich auch leicht vorstellen, dass er von der erbärmlichen Führungsqualität der europäischen Regierungschefs nicht gerade beeindruckt wäre. … Wir Briten können leider nur begrenzt Trost darin finden, dass wir nicht den Euro haben, eine Entscheidung die sich Tag für Tag als besser erweist. Wir wissen nämlich, was schon Churchill verstand: Wir leben in Europas Nachbarschaft und die Probleme des Kontinents haben die Angewohnheit, in Großbritannien auf dem Tisch zu landen."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 25.06.2014

Junckers Kür macht Brexit sehr wahrscheinlich

Eine eindringliche Warnung an die Staatenlenker Europas richtet vor dem Gipfel in Ypern die konservative Tageszeitung The Daily Telegraph: "Geht es nach den Meinungsumfragen, so wollen die Briten mit der EU handeln, mit dieser befreundet sein und mit ihr zusammenarbeiten. Sie wollen jedoch nicht in einem Land namens Europa aufgehen. Obwohl die Regierungen der EU das wissen, zeigen sie den britischen Wählern den Stinkefinger. Der Großteil Europas rast immer schneller auf eine Katastrophe zu und scheint darüber noch nicht mal beunruhigt. Ein Teil ignoriert die britischen Bedenken bezüglich Junckers Untauglichkeit, ein Teil benimmt sich gegenüber einem der größten Beitragsleister der EU (also uns) äußerst rüde und redet so, als würde er sich unseren Austritt wünschen. Das Entscheidende ist Folgendes: Sollte Juncker den Posten bekommen, dann ist das die Woche, in der die Tür zum britischen EU-Austritt geöffnet worden ist."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 07.01.2014

Angst vor Massenzuwanderung verständlich

Mehr als drei Viertel der Briten wollen laut dem aktuellen British Social Attitudes Survey, einer Studie zur sozialen Einstellung im Land, dass die Einwanderung in ihr Land zurückgefahren wird. Der Kolumnist Iain Martin zeigt dafür in der konservativen Tageszeitung The Daily Telegraph Verständnis: "Viele können nicht verstehen, warum ein Land, dem das Geld ausgegangen ist und das sehr viele arbeitslose junge Leute hat, sich dazu entscheiden sollte, so viele Arbeitskräfte zu importieren. Das Sozialsystem baut auf der - wenn auch in gewisser Weise falschen - Vorstellung auf, dass wir Leistungen verdienen, weil wir oder unsere Eltern etwas beigetragen haben. Da fällt es schwer zu akzeptieren, dass Neuankömmlinge Steuergutschriften oder Sozialleistungen erhalten. Das untergräbt das Vertrauen und die Vorstellung der meisten vom Wohlfahrtssystem der Nachkriegsära. ... Wir brauchen Zuwanderung, aber das bedeutet nicht, dass ein riesiger, unregulierter Zustrom vernünftig oder wünschenswert ist."

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