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Mabille, Philippe

Editorialiste à La Tribune


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Tribune - Frankreich | 20.11.2015

Wie Frankreich den Terror beenden kann

Mit Luftangriffen auf IS-Stellungen in Syrien kann Frankreich den Krieg gegen die Terrormiliz nicht gewinnen, meint die liberale Wirtschaftszeitung La Tribune: "Der Krieg kann beendet werden, wenn wir das verhindern, was die IS-Miliz erreichen will: eine 'Libanisierung' der französischen Gesellschaft, einen Bürgerkrieg im Herzen unserer Städte und Vorstädte - im Namen des Islam und damit diese Religion missbrauchend. Wir können den Krieg gewinnen, wenn wir es schaffen, die Ursachen zu beseitigen, die dazu führen, dass junge radikalisierte Franzosen im Alter von 20 Jahren ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht und Herkunft auf andere Franzosen schießen und hassen, was wir sind: ein laizistisches, offenes und kosmopolitisches Integrationsmodell, mit unserer freien und toleranten Lebensweise, unseren Bars, Bistros, Konzertsälen und Stadien. Dies ist kein Kampf der Kulturen, sondern ein Kampf für die Kultur. Deshalb ist es gut, dass die [Klimakonferenz] COP21 in Paris nicht abgesagt wurde."

La Tribune - Frankreich | 10.01.2013

Draghi stärkt Euro erneut

Auf einer Pressekonferenz zur Ratssitzung hat EZB-Chef Mario Draghi den neuen Fünf-Euro-Schein vorgestellt, den er auch selbst unterzeichnet hat. Ein weiteres Mal garantiert die EZB für eine stabile Zukunft des Euro, kommentiert die linksliberale Wirtschaftszeitung La Tribune: "Eines ist sicher: Die offizielle Unterschrift Mario Draghis auf den Scheinen der neuen Serie 'Europa' ist eine weitere symbolische Geste, um den Glauben in die Widerstandsfähigkeit des Euro zu stärken. Die Tatsache, dass der Chef der Zentralbank in gewisser Weise den Wert der Währung garantiert, zeigt zudem, dass die Währungspolitik weiterhin eine zu ernste Angelegenheit ist, um sie den Politikern anzuvertrauen. Ein von Mario unterzeichneter Euro, der für eine Währung steht, die fortbestehen soll, eine Währung, die nicht nur durch die neuen Sicherheitsmerkmale der Scheine sicherer wird - das sind gute Vorzeichen für 2013 und die Zukunft des Euro."

La Tribune - Frankreich | 16.02.2012

Hyperpräsident muss auf Hyperkandidat umschalten

Den jüngsten Umfragen zufolge liegt Amtsinhaber Nicolas Sarkozy deutlich hinter seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande, der im zweiten Wahlgang mit 57 Prozent der Stimmen rechnen kann. Das wird hart für Noch-Präsident Sarkozy, meint die Online-Wirtschaftszeitung La Tribune: "Der Präsident weiß selbst, dass seine Bilanz ihm nicht unbedingt dabei helfen wird, den beachtlichen Rückstand aufzuholen, der ihm im Vergleich zum Kandidaten der Sozialisten für die erste und vor allem für die zweite Wahlrunde vorausgesagt wird. ... Wird der Präsident und Kandidat das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen können in einem Land, das Angst vor der zunehmenden Arbeitslosigkeit und allen möglichen anderen Gefahren hat? Das ist die große Frage. Nicolas Sarkozy bleiben zwei Monate, um 'das Steuer herumzureißen' und den Hyperpräsidenten zum Hyperkandidaten zu machen. ... Jetzt ist er Kandidat, aber was wird er damit anfangen? Wird er jetzt die Dinge tun, an denen er gescheitert ist, die er nicht umsetzen konnte oder wollte, während er an der Macht war?"

La Tribune - Frankreich | 16.07.2009

Krise trennt Spreu vom Weizen

"Die Finanzkrise hat nicht nur Opfer hervorgebracht", schreibt die Wirtschaftszeitung La Tribune. ... "Goldman Sachs (GS) geht noch stärker aus der Krise hervor und wird zum neuen Symbol der amerikanischen [unternehmerischen] Vorherrschaft, zusammen mit Microsoft, Google und Coca-Cola. Darf man nach dem Schock der Pleite von General Motors von nun an fragen: 'Ist für GS gut, was auch auch für Amerika gut ist?' ... Indem sie mit ihrer unverschämten Gesundheit und ihren steigenden Gewinnen für das zweite Quartal prahlt, gibt die Geschäftsbank der Wall Street wieder Glanz. Dort träumt man nur von einem: Von der Rückkehr zum 'business as usual'. ... Zugegebenermaßen hat die Krise, indem sie die Spreu vom Weizen trennte, die monopolistischen Tendenzen des Finanzkapitalismus verstärkt."

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