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Lund, Aron

Columnist Expressen, Sweden


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Upsala Nya Tidning - Schweden | 03.06.2014

Ägypter von ihren Führern im Stich gelassen

Der ehemalige Armeechef Abdel Fattah al-Sisi ist der neue Präsident Ägyptens. Offiziellen Angaben zufolge entschied er die Wahl in der vergangenen Woche mit mehr als 93 Prozent der Stimmen für sich. Für die liberale Tageszeitung Upsala Nya Tidning kaum Grund zur Freude: "Die Machtübernahme von Abdel Fattah al-Sisi war für Ägypten eine Katastrophe, dennoch hatte er einen Trumpf in der Hand. Im Augenblick ist er die einzige regierungstaugliche Alternative, die Ägypten hat. Das Mubarak-Regime ist längst Vergangenheit, die Muslimbruderschaft zerschlagen. Das macht das Militär zur einzig soliden politischen Kraft im Land - und Sisi führt das Militär. … So lange er sich nicht völlig unmöglich benimmt, wird Abdel Fattah al-Sisi also an der Macht bleiben und eine Politik betreiben, die auf lange Sicht Ägyptens Stabilität unterminiert. Das ist eine Tragödie - aber nur eine von vielen. Selten zuvor ist ein Land von seinen Führern so im Stich gelassen worden wie Ägypten."

Expressen - Schweden | 29.08.2013

Syriens Flüchtlingen helfen

Die Eskalation des syrischen Bürgerkriegs lässt die Zahl der Flüchtlinge weiter ansteigen und die reichen Länder stehen auch hier in der Pflicht, betont das liberale Boulevardblatt Expressen: "Die Flüchtlingskrise ist schon jetzt eine humanitäre Tragödie. Sie ist aber auch ein politisches Problem, das den Konflikt verschärfen und verlängern kann und langfristig nicht nur Syrien sondern die gesamte Region destabilisieren wird. Der Irak und der Libanon, Jordanien und die Türkei brauchen Hilfe, um die Situation zu bewältigen. Sie brauchen politische, technische und vor allem ökonomische Unterstützung - und sie müssen die Flüchtlingsbürde mit anderen Staaten teilen können. Bekommen die Flüchtlinge in Syriens Nachbarländern heute nicht die Hilfe, die sie brauchen, werden die reichen Länder morgen dennoch zu dieser Hilfe gezwungen sein. Dann aber zu einem weitaus höheren Preis - gerechnet in Geld wie in Menschenleben."

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