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Laučius, Vladimiras


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Delfi - Litauen | 20.01.2016

Vladimiras Laučius über das Versagen der liberalen Demokratie in Europa

Nach Übergriffen von Migranten auf Frauen in Deutschland und Schweden sieht der rechtskonservative Kolumnist Vladimiras Laučius auf dem Onlineportal Delfi das Ende der liberalen Demokratie in Europa gekommen: "Die Ereignisse in Deutschland und Schweden sind eine Schande für die gesamte Politik des Westens - sowohl rechte, als auch linke. Es sieht danach aus, dass es weder eine echte Rechte mehr gibt, die ihre Kultur vor Barbaren verteidigen würde, noch eine echte Linke, der an sozialer Gerechtigkeit gelegen ist und nicht am Import afghanischer Sitten. ... Die liberale Demokratie - die politische Formel unserer regierenden Klasse, wie [der italienische Politikwissenschaftler] Gaetano Mosca sagen würde - durchlebt eine Krise, denn sie ist für die apolitischen Bürger uninteressant geworden. Und die politische Klasse wälzt sich in Richtung des einen Extrems, des linken Liberalismus, gleichbedeutend mit der so genannten politischen Korrektheit. Diese ist aber keine authentische politische Formel der westlichen Zivilisation und kann auch niemals eine solche sein. Sie kann nur eine politische Abweichung sein - so wie die Handlungen der Polizei in Köln, die Lügen der Medien in Schweden und Deutschland, die Heucheleien der EU-Politiker."

Delfi - Litauen | 19.02.2015

Nicht in Propagandakrieg gegen Russland ziehen

Der Journalist Vladimiras Laučius warnt seine litauischen Kollegen auf dem Onlineportal Delfi davor, in eine Propagandaschlacht mit Russland einzusteigen: "Wir sind davon überzeugt, dass Medien neutral sein sollten. ... Der Begriff Informationskrieg passt besser zu Staaten, die ihre Medien vollständig unter Kontrolle haben. Wie zum Beispiel Russland, das die Medien in seinen kalten und heißen Kriegen als Waffe einsetzt. ... Wir sollten nicht darauf reagieren, in dem wir aktiv in den Informationskrieg ziehen. Denn wir sind frei - anders als sie. Und damit wir frei bleiben, sollten wir nicht mit Informationssalven in Richtung unserer Feinde schießen."

Delfi - Litauen | 15.10.2012

AKW-Referendum Niederlage für Litauens Politiker

Parallel zur Parlamentswahl haben sich die Litauer am Sonntag in einem Referendum gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerks ausgesprochen. Damit erteilten sie dem geplanten AKW Visaginas eine Absage - ein Kernanliegen von Premier Kubilius, dessen Partei an dem Tag wiederum große Verluste einfuhr. Doch auch Präsidentin Dalia Grybauskaitė hat an dem Votum des Volkes zu knabbern, bemerkt das Nachrichtenportal Delfi: "Der größte Misserfolg von Präsidentin Grybauskaitė ist das Referendum über das Atomprojekt Visaginas, das sie wahrscheinlich als das wichtigste Projekt ihrer Amtszeit verkaufen wollte. Doch nun haben die Wähler im Referendum plötzlich Nein gesagt. ... Doch anstatt zu sagen, dass sie den Wählerwillen respektiert, erklärt sie nun, dass nur ein Teil der Wähler seinen Willen geäußert habe, und dass am Nutzen des AKWs weniger als ein Drittel der Wahlberechtigten zweifelten. Wie soll man diese Aussagen verstehen? Sind die Ergebnisse des Referendums nichts wert, wenn sie mit den Wünschen der Präsidentin nicht übereinstimmen?"

Delfi - Litauen | 19.07.2011

Österreichs Kniefall vor Russland

Die österreichischen Behörden haben den früheren KGB-Funktionär Michail Golowatow trotz eines europäischen Haftbefehls freigelassen. Das Portal Delfi ist empört: "Der russische Staatsbürger Golowatow war Leiter der Sondereinheit Alfa, die im Januar 1991 für den Sturm auf den Fernsehturm in Vilnius verantwortlich war, und deshalb werden ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Dass Österreich den früheren KGB-Funktionär einfach laufen ließ ist ein beispielloser Vorgang. Das ist nicht nur eine Missachtung der EU-Rechtsnormen und eine Verhöhnung der litauischen Opfer, sondern auch ein schändlicher Kniefall vor Moskau. Nur sehr naive Menschen oder Opfer der russischen Propaganda können übersehen, dass sich Österreich beim Kreml einschmeicheln wollte oder andere wenig schmeichelhafte Motive hatte. Das offizielle Wien verweist auf juristische Gründe, da der europäische Haftbefehl nicht 'klar' genug gewesen sei, um den Beschuldigten festzuhalten, aber das ist eine schwache Rechtfertigung, denn dieser Haftbefehl ist EU-weit gültig."

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