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Langer, Marie-Astrid


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 08.12.2015

Flucht nach Europa: Schweden stößt an seine Grenzen

In kaum einem Land Europas sind die realpolitischen Veränderungen durch die Flüchtlingskrise so sichtbar wie in Schweden, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "Zahlreiche der nun ankommenden Flüchtlinge werden mehr aus dem Gemeinschaftstopf herausnehmen als einzahlen. Das schafft Unzufriedenheit, nicht nur in der einheimischen Bevölkerung. Auch bei den Zugewanderten schürt die Perspektivlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt Frustration, die - wie das Beispiel Frankreichs zeigt - zum Nährboden für Radikalisierung werden kann. Angesichts dieser Fülle von Konsequenzen ist es fraglich, ob Schweden jemals zu seiner liberalen Asylpolitik zurückkehren wird. Die Folgen der jüngsten Flüchtlingskrise wird das Land noch lange spüren. Die Wartezeiten für Asylgesuche liegen derzeit bei einem Jahr; auch wenn die Regierung jetzt die Notbremse gezogen hat, wird die Bremsspur lang sein."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 10.07.2015

AfD-Rechtsruck schadet deutscher Demokratie

Bernd Lucke, Mitbegründer der eurokritischen deutschen AfD, hat seinen Parteiaustritt bekannt gegeben, nachdem er am Wochenende die Wahl zum Vorsitzenden verloren hatte. Die Partei wird mit ihrer neuen Vorsitzenden Frauke Petry wohl an den rechten Rand und damit in die Bedeutungslosigkeit rutschen, fürchtet die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "Dieser Rechtsrutsch der AfD ist für die deutsche Parteienlandschaft keine gute Entwicklung. Sowohl die Sozialdemokraten als auch die Unionsparteien haben sich, spätestens seitdem sie auf Bundesebene koalieren, zunehmend entideologisiert und programmatisch einander angeglichen. Die AfD ist nach der Piratenpartei bereits die zweite Partei, die innerhalb kürzester Zeit Erfolg verzeichnete, weil sie Themen besetzte, die die etablierten Parteien zu lange ausgeblendet hatten. ... Die AfD hätte diese Alternative sein können; denn dass sie den Nerv der Wählerschaft traf, zeigt der Erfolg, den sie anfangs hatte. Doch nun dürfte sie für viele Bürger, die vor allem den euroskeptischen und wirtschaftsliberalen Kurs der AfD befürworteten, nicht mehr wählbar sein."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 03.03.2015

Rõivas sollte sich um estnische Russen kümmern

Nach seinem Wahlsieg vom Sonntag muss Estlands Ministerpräsident Taavi Rõivas vorrangig die Spannungen mit der russischen Minderheit im Land lösen, meint die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "Auch 25 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion haben viele ethnische Russen in Estland keine Staatsangehörigkeit, sie sind 'Nichtbürger' und somit Bewohner zweiter Klasse, besonders im Arbeitsleben. Ihre Anliegen, sowie die der gesamten russischen Minderheit, vertritt bis anhin nur die Zentrumspartei. Bis auf drei Sitze konnte sie nun an Rõivas' Reformpartei heranrücken - einerseits, weil sie mit populistischen Forderungen wie der Verdreifachung des Mindestlohns auf Stimmenfang ging, andererseits, weil ihr die Stimmen der ethnischen Russen quasi sicher sind. Das gute Wahlergebnis nützt der Zentrumspartei jedoch wenig, mit ihr wird weiterhin keine Partei koalieren. Auf Dauer gesehen kann es aber gefährlich werden, die Anliegen der ethnischen Russen derart zu ignorieren."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 12.11.2014

Geheimdienst muss Hacker bezahlen dürfen

Die Ankündigung des Bundesnachrichtendienstes, künftig beim Kauf von Sicherheitslücken im Internet - sogenannten "Zero Day Exploits" - mitzubieten, hat Proteste bei der Opposition in Berlin ausgelöst. Die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung hält die Entscheidung des BND dagegen für alternativlos: "'Zero day exploits' werden so oder so gekauft - wenn nicht vom BND, dann von anderen Geheimdiensten oder Cyberkriminellen. Das Ausnutzen kleiner Sicherheitslücken kann aber Tore öffnen, um Ringe von Cyberkriminellen auszuspionieren und letztlich lahmzulegen. Das zeigt ein Beispiel aus den USA, wo Geheimdienste jährlich zweistellige Millionenbeträge für den Kauf von 'zero day exploits' ausgeben: NSA-Mitarbeiter haben im Sommer Betreiber von Drogenhandelsplattformen ausfindig gemacht, die sie dank einer Sicherheitslücke in einer Anonymisierungs-Software aufgespürt hatten. ... Die grossen Verbrecherringe schlägt man oft nur von innen heraus - das gilt auf der Strasse wie auch im Netz."

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