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Lánczi, Tamás


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Blog Mozgástér - Ungarn | 20.08.2015

EU lässt Ungarn mit seinen Grenzen allein

Ungarn wird beim Schutz seiner Schengen-Grenzen von der EU im Stich gelassen, kritisiert der Politologe Tamás Lánczi auf dem Blogportal Mozgástér: "Der Sprecher der EU-Kommission erklärte bei einer Pressekonferenz, Brüssel erwarte von Ungarn, seine Schengen-Grenzen zu schützen, jedoch aus eigenen Mitteln. ... Man muss nicht viel Fantasie haben, um sich vorzustellen, dass ein Land mit knapp zehn Millionen Einwohnern weder materiell noch physisch in der Lage ist, 200.000 bis 250.000 Flüchtlinge in diesem Jahr aufzuhalten. Die Union stellt zwar 60 Millionen Euro zur Verfügung. Nicht nur, dass das nicht einmal als Almosen genug ist. Wir dürfen dieses Geld gar nicht für den Schutz der Grenzen verwenden, sondern nur für die Integration illegaler Einwanderer. Mit anderen Worten: Wir sollen die EU-Grenzen aus den Mitteln der ungarischen Steuerzahler schützen und aus EU-Geldern die Ausbildung der Einwanderer gewährleisten."

Blog Mozgástér - Ungarn | 28.07.2015

Ungarn wieder Hüter des Abendlands

Ungarn will den Bau seines umstrittenen Zauns an der Grenze zu Serbien bis Ende August fertigstellen. Das Land fühlt sich angesichts der hohen Anzahl ankommender Flüchtlinge in seine traditionelle Rolle als Hüter des Abendlands zurückversetzt, analysiert der Politologe Tamás Lánczi auf dem Blogportal Mozgástér: "Im Gegensatz zum Selbstverständnis anderer Völker hat sich die ungarische Identität niemals von der Realität abgekoppelt, um zu einer theoretischen Konstruktion zu verkommen. Die Verteidigung des Abendlands war stets mit einem veritablen Kampf gegen Gegner aus Fleisch und Blut verbunden, die uns nahezu ausnahmslos eine andere Kultur, Sprache, Religion und Moral aufzwingen wollten. Gerade deshalb reagieren die Ungarn auf Herausforderungen durch fremde Kulturen besonders sensibel. Als würde dieses historische Selbstverständnis der Magyaren durch den in den vergangenen Monaten zur Völkerwanderung ausgewachsenen Flüchtlingsstrom im öffentlichen Denken Ungarns neu erweckt. Wieder fühlen wir uns an der Grenze zweier Zivilisationen, und wieder stehen wir ohne Hilfe da [wie einst im 16. Jahrhundert gegen die Osmanen]."

Blog Mozgástér - Ungarn | 10.04.2015

Dank Orbán steht Ungarn an der Spitze Europas

Laut dem US-Forschungsinstitut Bretton Woods ist Ungarn einer der zehn besten Staaten weltweit für Investitionen. Der Politologe Tamás Lánczi führt diese Nachricht auf dem Blogportal Mozgástér auf die erfolgreiche Wirtschaftspolitik der rechtskonservativen Regierung von Viktor Orbán zurück: "Entgegen den Schreckensnachrichten, die von der Opposition verbreitet werden, ist die ungarische Finanz- und Wirtschaftspolitik erfolgreich. Ungarn ist für ausländische Investoren ein anziehender Standort. ... Ungarn befindet sich heute im Kreis mit Staaten wie Deutschland, Dänemark oder Japan. In den vergangenen Jahren konnte sich Ungarn unter anderem dank eines hohen Wirtschaftswachstums, eines niedrigen Haushaltsdefizits und guten Investitionsbedingungen an die Spitze Europas kämpfen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann die Ratingagenturen zur Räson kommen und Ungarn wieder als ein Land empfehlen, in dem es sich lohnt zu investieren."

Metropol - Ungarn | 07.04.2014

Anti-Orbán reicht nicht zum Gewinnen

Die linke Wahlallianz Regierungswechsel erlitt bei den Parlamentswahlen am Sonntag in Ungarn nicht deshalb eine deutliche Niederlage, weil die rechtskonservative Regierungspartei Fidesz so stark war. Es lag vielmehr daran, dass die Linke es versäumt hat, sich in den vergangenen vier Jahren zu erneuern, analysiert der Politologe Tamás Lánczi in der Gratiszeitung Metropol: "Der Fidesz konnte eine Million Wählerstimmen mehr erlangen als die vereinte Linke. ... Obwohl die Linke den Fidesz für ihr schwaches Wahlergebnis verantwortlich macht, ist die Wurzel allen Übels bei ihr selbst zu suchen. ... Die Gründe sind bekannt: Korruptionsaffären, das Versäumnis einer personellen Erneuerung, eine Wählerbasis, die immer älter wird, das unentwegte Rivalisieren linker Politiker und neben all dem der chronische Mangel an Ideen und Innovationen. Würden wir heute einen Wähler fragen, was ihm in Bezug auf die Linke in den Sinn kommt, dann würde er wohl die hemmungslose Orbán-Phobie nennen. Für einen Wahlsieg ist das aber eindeutig zu wenig."

hvg - Ungarn | 08.03.2014

Orbán hat die Mittelschicht klar hinter sich

Einen Monat vor den ungarischen Parlamentswahlen am 6. April führt die rechtskonservative Regierungspartei Fidesz in Umfragen mit großem Vorsprung. Der regierungsnahe Politologe Tamás Lánczi analysiert in der linksliberalen Wochenzeitung Heti Világgazdaság, dass der Fidesz in den vergangenen vier Jahren besonders die ungarische Mittelschicht gestärkt hat. Mit dem Amtsantritt der Regierung Orbán "im Jahr 2010 konnte die Mittelschicht wieder ihr eigenes Schicksal bestimmen. ... Zur Mittelschicht gehören all jene Menschen, die mehr als den Durchschnittslohn verdienen, der bei 210.000 Forint brutto [rund 675 Euro] liegt, die eine Familie haben und brav ihre Steuern zahlen. Ihre Erwartungen sind logisch: eine niedrige Einkommensteuer, staatliche Familienunterstützung und gute Rahmenbedingungen für ungarische Unternehmen. Der Fidesz kann heute deshalb für die nächsten vier Jahre planen, weil er diese Erwartungen weitgehend erfüllt hat."

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