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Läubli, Martin

Tages-Anzeiger


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Tages-Anzeiger - Schweiz | 27.11.2015

Klimagipfel beginnt vielversprechend

Der Weltklimagipfel wird ein Erfolg, davon ist der linksliberale Tages-Anzeiger überzeugt: "Paris ist nicht Kopenhagen, wo vor sechs Jahren die Verhandlungen für einen neuen Klimavertrag für die Zeit nach 2020 kläglich scheiterten. Doch das Versagen von Kopenhagen war für die internationale Klimapolitik ein Segen. Es war der Anfang eines Paradigmenwechsels. Zusehends gedieh in der Uno-Staatengemeinschaft die Einsicht, dass verbindliche Reduktionsverpflichtungen für Treibhausgase auf globaler Ebene nicht zum Ziel führen, wenn alle Uno-Staaten, ob reich oder arm, ob Industrie-, Schwellen- oder Entwicklungsländer, ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten sollen. In Paris sollen die eigenständigen, nationalen Klimaprogramme aller Staaten gemäss ihren wirtschaftlichen und politischen Möglichkeiten zu einem Paket geschnürt werden. Die Versprechen von 177 Staaten liegen auf dem Tisch. Damit sind über 90 Prozent der globalen Emissionen abgedeckt. Allein das ist schon ein Erfolg."

Tages-Anzeiger - Schweiz | 15.01.2013

Unsere Handys verursachen Smog in Peking

In China hat die Regierung am Montag wegen des bislang schlimmsten Smogs in der Hauptstadt Peking erstmals Alarmstufe Orange ausgerufen. Viele Fabriken müssen nun ihre Produktion einschränken. Doch die Schuld für Pekings schlechte Luft ist nicht allein in China zu suchen, betont der Tages-Anzeiger und fordert Selbstkritik vom Westen: "Rund zwei Drittel dessen, was wir an natürlichen Ressourcen verbrauchen, fällt bei der Herstellung von Importprodukten an - im Ausland. Seltene Erden für die Herstellung billiger Handys stammen aus Asien. Aus Minen, von denen wir keine Ahnung haben, wie gross deren Umweltbelastung ist und unter welchen Umständen die Menschen dort arbeiten müssen. ... Die Freude über die Senkung der Klimagase im eigenen Land wird empfindlich getrübt, wenn gleichzeitig der Import energieintensiver Produkte deutlich ansteigt. In einer globalisierten Welt zeigen nationale Umweltstatistiken nur die eine Seite der Medaille. Wenn in Peking die Luft zum Krankwerden schlecht ist, sollten wir uns Rechenschaft über unseren Anteil daran geben."

Tages-Anzeiger - Schweiz | 28.05.2010

USA müssen umweltpolitisches Tabu brechen

Angesichts der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko sollte US-Präsident Barack Obama die Chance für eine Wende in der Klimapolitik der USA ergreifen, schlägt der linksliberale Tages-Anzeiger vor. Gelegenheit dafür sei nächste Woche in Bonn, wo die Vorgespräche für die Weltklimakonferenz in Mexiko beginnen: "Obama will Visionär sein. Dazu müsste er nun ein Thema ansprechen, das der ehemalige Präsident George Bush senior am Umweltgipfel in Rio de Janeiro 1992 zum Tabu erklärt hatte: 'Über den amerikanischen Lebensstil wird nicht verhandelt.' Obama hätte nun die Chance, diese Debatte über die ökologische Vernunft zu führen. Er muss die Bevölkerung überzeugen, dass die Ölkatastrophe mit der unbändigen Nachfrage nach Energie zu tun hat und weitere Bohrungszulassungen in sensiblen Küstengebieten unverantwortlich wären. Die USA verschwenden pro Kopf weltweit nach wie vor am meisten Energie. Er müsste argumentieren, dass sich saubere Energieformen auszahlen, weil die Folgen von Erdölkatastrophen und der Erderwärmung durch die Verbrennung dieser Brennstoffe letztlich unbezahlbar sind."

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