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Kühnlenz, Andre

Kommentator Wirtschaftsblatt Österreich


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Wirtschaftsblatt - Österreich | 19.01.2016

Die EU sollte Refugee-Bonds ausgeben

Die Länder, die in der Flüchtlingskrise die Hauptlast tragen, belasten dadurch ihren Staatshaushalt, betont das wirtschaftsliberale Wirtschaftsblatt und schlägt deshalb die Einführung von "Refugee-Peace-Bonds" vor: "Mit Geld allein lassen [die Flüchtlingsströme] sich zwar eh kaum bewältigen, aber ohne geht es eben auch nicht. Angesichts der mangelnden Solidarität mit Ländern wie Deutschland oder Österreich drängt sich ... eine Lösung für die EU auf: Sie leiht sich einfach Geld von Privatinvestoren, die sowieso verzweifelt nach Anlage suchen. Für 30 Jahre müsste der Rettungsfonds ESM derzeit nur 1,6 Prozent Zins per anno bieten. Diese Lasten tragen aber nur die Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen. Natürlich dürfen sich auch die USA an der Finanzierung beteiligen - aber unverzinst und ohne Rückzahlung."

Wirtschaftsblatt - Österreich | 18.03.2015

Europa stellt sich zu Recht mit China gut

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien wollen sich an Chinas neuer Entwicklungsbank AIIB beteiligen, die nach den Plänen Pekings Infrastrukturprojekte vor allem in Asien finanzieren soll. Das liberale Wirtschaftsblatt lobt, dass sich die Staaten nicht von Bedenken aus den USA aufhalten lassen: "In Europa und den Nachbarländern Chinas haben die Regierungen schon lange erkannt, dass sie die globalen Pläne Pekings ohnehin nicht aufhalten können, egal was Washington denken mag. Denn dazu passt das ökonomische Gewicht des Riesenreichs schon lange, niemand kann es mehr ignorieren. Und es kann nicht schaden, sich bereits heute mit der aufkommenden Superweltmacht gut zu stellen, die einmal sogar die USA übertrumpfen könnte. Dann schon lieber mitmachen und so auch Einfluss auf die neuen Institutionen nehmen, sagen sie sich in Berlin, Paris, London, Rom, aber auch in Singapur, bald wahrscheinlich auch in Sydney oder Seoul."

Wirtschaftsblatt - Österreich | 16.01.2014

EU braucht mehr Klarheit über Chinas Devisen

Chinas Devisenreserven haben zum Jahreswechsel die Rekordhöhe von 3,82 Billionen US-Dollar erreicht. Genaue Angaben darüber, wie das Geld angelegt ist, machte die Zentralbank in Peking am Mittwoch allerdings nicht. Dabei wäre das für Europa von höchstem Interesse, kommentiert das Wirtschaftsblatt: "Als aufgeklärter Bürger des zweitgrößten Wirtschaftsraums der Welt wüsste man allerdings schon sehr gern, welche Hauptstadt wie abhängig von den Chinesen ist. Wie frei sind unsere Regierungen noch in ihren Entscheidungen - oder redet Peking bereits insgeheim mit, wenn die Staaten über ihre Ausgaben entscheiden? Wie wirkungsvoll kann die EU-Kommission eigentlich mit Sanktionen in Handelsstreitigkeiten drohen, wenn China jederzeit drohen könnte, den Kredithahn zuzudrehen? Es gilt, die demokratische Unabhängigkeit der Staaten im Euroraum zu wahren. Auch aus wirtschaftlichem Interesse müssen so schnell wie möglich bessere Daten her."

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