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Kreutzfeldt, Malte


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Die Tageszeitung taz - Deutschland | 22.09.2015

Bundesregierung hofiert Autokonzerne weiter

Nachdem der Volkswagen-Konzern die Manipulationen zugegeben hat, ist die VW-Aktie am Montag um mehr als 20 Prozent abgestürzt. Genauso erschreckend wie die Dreistigkeit von Volkswagen ist jedoch die Reaktion der deutschen Politik auf den Skandal, tadelt die linke Tageszeitung taz: "Um zu klären, ob die illegalen Manipulationen auch in Europa eingesetzt wurden, plant das zuständige Verkehrsministerium nicht etwa schnelle eigene Untersuchungen, durch die der Skandal in den USA aufgedeckt wurde. Stattdessen fordert die Regierung allen Ernstes vom Konzern selbst Informationen darüber ein, ob er auch in Deutschland betrogen hat. Und das ist erst mal alles. Diese Naivität und Hilflosigkeit ist schockierend. Aber sie ist leider symptomatisch für den Umgang der deutschen Politik mit den Autokonzernen: Statt diese zu kontrollieren und zu reglementieren, präsentiert sich die Bundesregierung regelmäßig als deren oberste Interessenvertretung."

Die Tageszeitung taz - Deutschland | 07.12.2012

Deutschland durchkreuzt EU-Reformpläne

Eine Woche vor dem EU-Gipfel hat Ratspräsident Herman Van Rompuy Vorschläge zum Umbau der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion vorgelegt. Die von Deutschland abgelehnten Euro-Bonds zählen nicht mehr dazu. Das kritisiert die linke Tageszeitung taz: "Die Spaltung der Eurozone in jene, die unter der Krise leiden, und jene, die davon profitieren, geht weiter. Dabei ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Mitglieder einer auf Dauer angelegten Währungsunion die gleichen Zinsen bezahlen. Innerhalb von Deutschland stellt niemand infrage, dass für Bremen und Bayern der gleiche Satz gilt, doch innerhalb von Europa werden einheitliche Zinsen, die auf gemeinsamer Haftung beruhen, als 'Zinssozialismus' geschmäht. Dieses Einknicken bei einem entscheidenden Ziel lässt auch bei anderen Fragen nichts Gutes erwarten. Dass Van Rompuy einen finanziellen Ausgleich zwischen Staaten oder deren Sozialversicherungen vorschlägt, ist eine gute Idee. Dass sie gegen den auch hier zu erwartenden Widerstand aus Berlin viel Erfolg hat, scheint hingegen wenig wahrscheinlich."

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