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Koziński, Agaton


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Polska - Polen | 06.09.2013

Sikorski trifft Russlands wunden Punkt

Das russische Außenministerium hat am Donnerstag Vorwürfe zurückgewiesen, dass für den Aufbau der Chemiewaffenarsenale in Syrien während der 70er und 80er Jahre sowjetische Technologie eingesetzt wurde, wie vom polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski vergangene Woche in einem Interview mit Le Monde behauptet. Die konservative Tageszeitung Polska glaubt Russland nicht: "Hier wurde ein wunder Punkt getroffen. Und zwar besonders deshalb, weil Sikorski sich dazu in einer der wichtigsten französischen Zeitungen geäußert hat. ... Dabei versucht Russland derzeit ein diplomatisches Meisterstück zu vollbringen. Es will den Status quo in Syrien beibehalten - das heißt, es will seine Macht in diesem Land und seinen Militärhafen halten. Gleichzeitig will es vor allem die Position der USA schwächen. Die Worte von Sikorski demaskieren in gewissem Sinne das Spiel Russland gegenüber dem Westen. Darum ist die Reaktion des Kremls auch so scharf ausgefallen."

Polska - Polen | 29.06.2012

EM 2012 so professionell wie im Westen

Die Fußball-EM in Polen und der Ukraine geht am Sonntag mit dem Endspiel Italien gegen Spanien in Kiew zu Ende. Die EM wurde genauso professionell organisiert wie in westeuropäischen Staaten, freut sich die konservative Tageszeitung Polska in einem Fazit: "Die Fußball-EM 2012 ist hervorragend ausgefallen. Das kann man schon jetzt sagen. ... Und wenn nicht die Namen der Städte neben den Fußballplätzen angezeigt gewesen wären, dann hätte der Fernsehzuschauer ein Match, das in Lemberg oder Danzig ausgetragen wurde, nicht von einer Begegnung im Camp Nou in Barcelona oder San Siro in Mailand unterscheiden können. Ähnliche Eindrücke konnten sogar die größten Fans haben, die zu wichtigen Spielen in ganz Europa fahren: Die Infrastruktur um die Stadien, die Organisation der Fanmeilen in Polen und in der Ukraine sahen genauso aus wie bei Großereignissen in anderen Ländern. ... Kein Fan hat gemerkt, dass die Euro in Ländern stattfand, die wesentlich ärmer sind als die Staaten im reicheren Teil unseres Kontinents."

Polska - Polen | 19.03.2010

EU löst Polens Gasabhängigkeit nicht

Brüssel untersucht, ob der polnisch-russische Gasvertrag EU-Recht verletzt, weil Polen dem russischen Konzern Gazprom das Monopol für den Transit des Rohstoffs durch sein Land eingeräumt hat. Diese Untersuchung hilft Polen aber nicht bei seinem Gas-Problem, findet die Tageszeitung Polska: "Man kann doch nicht erwarten, dass der Deutsche [Energiekommissar Günther Oettinger] mit dem Zauberstab unsere Gasprobleme löst, die mit der Abhängigkeit von Gazprom verbunden sind. Er wird uns nicht heilen, weil es dafür keine Instrumente gibt. Im Lissabon-Vertrag stehen zwar wichtige Vorschriften über Prinzipien der Energiesolidarität, doch existiert in diesem Bereich eigentlich keine gemeinsame Politik der Union. Es gibt also keine Grundlage, um beispielsweise Gazprom die Monopolisierung des Gasmarktes vorzuwerfen. (Nur wenn eine einzige Firma gleichzeitig fördert, verkauft und für den Transport dieses Rohstoffes verantwortlich ist, wäre das Wort Monopol begründet.)"

Polska - Polen | 29.10.2009

Neuer Gasvertrag macht Polen von Russland abhängig

Der Direktor des polnischen Gashändlers Bartimpex, Aleksander Gudzowaty, ärgert sich in einem Interview mit der Tageszeitung Polska über den neuen Gaslieferungsvertrag zwischen Polen und Russland und kritisiert die russische Verhandlungstaktik: "Moskau macht Polen konsequent von sich abhängig. Es ist eine Frage der Zeit, wann sie uns die Anteile an [dem wichtigsten polnisch-russischen Gaszwischenhändler] EuRoPol Gaz streitig machen. Die Pläne, die Gaslieferungen zu diversifizieren, sind doch nur ein mediales Theater, und unsere Politiker benehmen sich wie Idioten. ... Sie [, die Russen,] verhandeln gleichzeitig an allen Fronten. Ihre Spezialisten führen mit unseren Experten Gespräche, ihre Botschafter fragen unsere Botschafter, ihre Politiker vereinbaren einen Standpunkt mit unseren Politikern, und ihr Ministerpräsident setzt unseren Ministerpräsidenten unter Druck. Eine solche Offensive wird sehr genau geführt, führt zum Chaos, und man muss die Fähigkeit haben, sich darin zurecht zu finden."

Polska - Polen | 09.06.2009

Europawahl hat klare Antworten gegeben

Die Wahlen zum Europarlament hätten vieles geklärt, schreibt Agaton Koziński in der Tageszeitung Polska: "Der Vorteil von Wahlen ist, dass sie eine klare Antwort auf Fragen geben. Die am Sonntag verkündeten Ergebnisse haben zum Beispiel gezeigt, wie der Zustand der Linken in Europa ist: nämlich schlecht. Sie haben auch gezeigt, dass die [antieuropäische Partei] Libertas es nicht vermocht hat, die Euroskeptiker mit ihrem Programm zu interessieren - und das trotz ihrer lautstarken Kampagne. Sie haben letztendlich gezeigt, dass sich immer weniger Leute für das Europaparlament interessieren. Denn eine so niedrige Beteiligung hat es in der Geschichte der Wahlen noch nie gegeben."

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