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Kopušar, Sebastijan


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Delo - Slowenien | 01.04.2015

Atomverhandlungen mit Iran müssen weitergehen

Die Atomverhandlungen mit dem Iran werden fortgesetzt. Eigentlich sollten sie am Dienstag beendet werden, doch hat man sich im Schweizerischen Lausanne noch nicht geeinigt. Führt man sich die möglichen Folgen eines Abbruchs vor Augen, sind weitere Gespräche unbedingt notwendig, findet die linksliberale Tageszeitung Delo: "Obwohl Russland gerade einen Kalten Krieg mit der Nato führt, hält es an weiteren Verhandlungen fest. Das zeigt, dass die iranische Atombombe eine echte Bedrohung ist. Sie ist eine Bedrohung weil man nicht weiß, was Ajatollah Ali Chamenei damit alles anstellen würde. Eine weitere Gefahr wäre das Atomwettrüsten, das dann in der Region ausgelöst werden würde. Der Nahe Osten zerfällt auch so schon in sunnitische und schiitische Teile. Ein festes Abkommen wäre also für viele Probleme von Bedeutung."

Delo - Slowenien | 02.01.2015

Irak ist Mahnung für Afghanistan-Abzug

Die Nato hat ihren Kampfeinsatz in Afghanistan am 31. Dezember beendet. 12.000 Soldaten sollen in dem Land bleiben und afghanische Streitkräfte ausbilden und unterstützen. Doch die Probleme des Landes sind längst nicht gelöst, weiß die linksliberale Tageszeitung Delo: "Das US-Debakel im Irak sollte eine Warnung sein, was passiert, wenn der Patient nach einer falschen Therapie der Selbstheilung überlassen wird. Die Welt muss vor allem auf Saudi-Arabien Druck ausüben und auf die pakistanischen Generäle, die die Taliban-Clique aufrecht erhalten. Außerdem wird Afghanistan noch viele Jahre finanzielle Hilfen sowie Unterstützung für die eigenen Sicherheitskräfte brauchen. Hilfe benötigt das Land auch bei der Errichtung des Justiz- und Schulsystems und der Stärkung der Zivilgesellschaft. Mittelalterliche Regime werden nämlich durch mehr Bücher und nicht durch mehr Waffen besiegt."

Delo - Slowenien | 30.05.2014

Obamas fataler Anti-Terror-Plan

In einer Rede vor der Heeresakademie West Point hat US-Präsident Barack Obama am Mittwoch angekündigt, in der Außenpolitik künftig mehr auf internationale Zusammenarbeit anstatt auf militärische Alleingänge zu setzen. Die linksliberale Tageszeitung Delo kritisiert Obamas Vorhaben, einen fünf Milliarden US-Dollar schweren "Anti-Terror-Partnerschaftsfonds" aufzulegen, um damit unter anderem die Ausbildung von Einheiten in Partnerländern zu finanzieren: "Manche ähnlichen Maßnahmen haben zu blutigen Kriegen geführt, so zum Beispiel in Nicaragua [wo die USA von 1981 bis 1990 Rebellen im Kampf gegen die linke Regierung unterstützten], andere haben die USA noch tiefer im Dreck versinken lassen. Osama Bin Ladens Terrornetzwerk ist ein Seitenableger der Mudschaheddin, die einst von den Amerikanern selbst für den Kampf gegen die Sowjets in Afghanistan bewaffnet worden sind. Die mittelalterlichen Regimes werden nicht durch noch mehr Waffen, sondern nur mit Hilfe von mehr Büchern aus der Dunkelheit geholt. Malala Jusafzai sollte die außenpolitische Strategie der USA entwickeln."

Delo - Slowenien | 10.09.2013

Russland befreit USA aus Zwickmühle

Russlands Syrien-Vorstoß könnte den USA aus der diplomatischen Zwickmühle helfen, kommentiert die linksliberale Tageszeitung Delo: "Die USA sind zwar eine furchtbar schlechte Weltpolizei, doch sie sind die einzige, die es gibt. Dessen müsste man sich auf dem Balkan nach dem zu späten Eingreifen in Bosnien und den Kämpfen im Kosovo bewusst sein. Es ist schon Ironie des Schicksals, dass jetzt vielleicht gerade Russlands Diplomatie den USA aus der Klemme hilft. Das Ultimatum John Kerrys an Assad gestern ist nach Moskaus Aufruf an Damaskus, seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen, von einem rhetorischen Stilmittel zur Chance geworden. So könnte das Weiße Haus Peinlichkeiten vermeiden und Assad den Raketenangriffen der USA entgehen. Doch an der blutigen Realität, dass alle 45 Minuten fünf Syrer sterben, wird das zunächst nichts ändern. Auch wenn es keine chemischen Waffen mehr geben sollte."

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