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Konstantinou, Kostas

Politis, Cyprus


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Politis - Zypern | 28.05.2015

Zyperns Problem ist nicht die Besatzung

Der scheidende US-Botschafter in Zypern, John M. Koenig, hat die Fortschritte in den Verhandlungen zur Überwindung der Teilung der Insel am Dienstag begrüßt. Er sagte weiter, das Zypern-Problem bestehe im Kern nicht in der türkischen Besatzung des Nordens. Auch für die liberale Tageszeitung Politis gehen Nikosia längst die Argumente gegen die türkische Zypern-Politik aus: "Wichtig ist es, folgende Frage zu beantworten: Wie viele glauben noch, dass das Zypern-Problem primär ein Problem der Besatzung und Invasion ist? … Egal wie sehr uns die Aussage des amerikanischen Botschafters stört, Tatsache ist, dass er eine Wahrheit ausgedrückt hat, die keiner verleugnen kann: Außer dem, was in ein paar verstaubten UN-Resolutionen steht, gibt es wenige, die Zypern so wahrnehmen. Nach dem Nein der Zypern-Griechen zu einer Wiedervereinigung 2004 sind es noch weniger. … Es ist kein Zufall, dass wir in den letzten Jahre weder vor den UN noch anderswo entsprechende Resolutionen fordern."

Politis - Zypern | 26.02.2015

Der fatale Hang der Griechen zu Symbolfiguren

In Griechenland hat der berühmte Komponist Mikis Theodorakis Premier Alexis Tsipras gebeten, sich härter für ein Ende der Sparpolitik einzusetzen. Dass sich linke Symbolfiguren in diesen Tagen in die Politik einmischen, ist symptomatisch für Griechenland - und alles andere als förderlich, kritisiert die liberale Tageszeitung Politis: "Das Land hat sich selbst zerstört, weil die Griechen ihre politischen Symbole gewählt haben, sie angebetet und zu Mythen gemacht haben, um diese schließlich regieren zu lassen. ... Die Griechen lebten stets mit Symbolen, ohne die Realität zu erkennen. Es war für sie selbstverständlich, dass wichtige Sänger, Komponisten, Schauspieler, Regisseure - oder sogar Sportler - eine Meinung zu politischen und gesellschaftlichen Ereignissen haben sollten. Noch bevor sie diese Meinung tatsächlich gehört haben, maßen sie ihr bereits eine besondere Bedeutung bei."

Politis - Zypern | 04.09.2013

Nikosia wäre schutzlos gegen Assads Raketen

Eine Militärintervention gegen das syrische Regime werde Zypern nicht vor große Probleme stellen, betonte der zyprische Justizminister Ionas Nikolaou Anfang der Woche. Die liberale Tageszeitung Politis ärgert sich über diese Aussage und meint, dass Nikosia nicht für den Fall vorbereitet ist, dass die syrischen Streitkräfte britische Militärstützpunkte auf Zypern angreifen: "Wie werden wir in solch einem Fall reagieren? Wir hoffen, dass wir dann nicht auf uns allein gestellt sind und sehen müssen, wie wir klarkommen. Und wir hoffen auch, dass wir nicht auf das Feuerlöschflugzeug der Polizei angewiesen sein werden, denn das kann natürlich keine Raketen abwehren. ... Wenn der Minister behauptet, dass man die ganze Situation bewertet hat, dass man alle nötigen Maßnahmen getroffen hat und dass es keine Gefahren gibt, die uns beunruhigen müssen, dann kann er Folgendes machen: einen Kaffee bestellen, einen Keks essen und den Mund halten. Denn wie der Volksmund sagt, ist es manchmal besser, zu kauen, als zu sprechen."

Politis - Zypern | 18.06.2013

Auch Europa hat Problem mit Polizeigewalt

Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan hat am Sonntag die Europäer wegen ihrer Kritik am Vorgehen der türkischen Polizei ermahnt, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Er verwies auf das Beispiel Griechenland. Die liberale Tageszeitung Politis gibt ihm Recht: "Die Bilder von Polizeieinsätzen bei Demonstrationen in London, Madrid, Rom unterscheiden sich nicht groß von den Bildern, die wir aus Istanbul gesehen haben. … Die Bilder aus Athen waren manchmal sogar viel schlimmer. Es war kein Zufall, dass Erdoğan Griechenland erwähnt hat. Die Bilder von Spezialeinheiten, die in Athen Rentner schlagen, hat auch er gesehen. So wie wir alle. Genauso wie wir die anderen Aktionen [in Europa] in den vergangenen Jahren mitbekommen haben, bei denen Freiheit und Menschenrechte mit Füße getreten wurden. Das Tragische an der ganzen Geschichte aber ist, dass auch die Gewalt, die auf türkischen Polizeirevieren angewandt wird - in einem Land, das bis vor kurzem Meister im Foltern war - sich nicht großartig unterscheidet von der Gewalt auf griechischen Polizeirevieren."

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