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Knecht, Doris


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Kurier - Österreich | 07.01.2016

Gesellschaft verharmlost sexuelle Übergriffe

Die massenhafte sexuelle Belästigung von Köln in der Silvesternacht beleuchtet ein lange vernachlässigtes Problem, meint der liberale Kurier: "Während in Amerika langsam ein Bewusstsein für 'Street-Harassment' entsteht, gibt es im deutschen Sprachraum noch nicht einmal einen adäquaten Ausdruck dafür. Belästigung? Liegt doch auch immer im Auge des Betrachters. Und wo es kein Wort für das Problem gibt, gibt es kein Problem, kein Bewusstsein dafür. Siehe auch die hiesige Debatte um den sogenannten 'Grapsch-Paragrafen', die zeigt, dass es bisher keinen gesellschaftlichen Konsens darüber gibt, dass es sich dabei um einen sexuellen Übergriff handelt, eine Straftat. Das erklärt vielleicht auch, warum die Polizei in Köln zuerst kein Problem gesehen hat. ... Frauen müssen derlei als stets möglich akzeptieren: Wieso sonst gehören Selbstverteidigungskurse für Mädchen mittlerweile fast zum Schul-Stoff? Wieso sonst ist es normal, dass Eltern ihre Töchter in so einen Kurs schicken? Weil es verantwortungslos und vielleicht lebensgefährlich wäre, es nicht zu tun. Das ist unsere westliche Realität."

Kurier - Österreich | 23.11.2011

Wiener Luft besser ohne Autos

In Wien herrschen derzeit dichter Nebel und Smog. Die Politiker wagen es jedoch nicht, Fahrverbote für den privaten Kfz-Verkehr auszusprechen. Umweltminister Nikolaus Berlakovich teilte am Dienstag mit, dass er für die Luftreinhaltung nicht zuständig sei. Die liberale Tageszeitung Kurier wagt dennoch die Utopie: "Ein autofreies Wien, und sei es nur für einen Tag im Jahr? Gänzlich undenkbar.
 Aber: Ist es das wirklich? Lassen Sie uns das doch einmal ganz konkret vorstellen: Ganz Wien wird für einen Tag für den Autoverkehr gesperrt. Ausgenommen sind selbstverständlich Rettungs- und Behindertenfahrten, Polizei, Feuerwehr, und, weil wir ja die Wirtschaft nicht schädigen wollen, Zulieferer. ... Alle anderen fahren für einen Tag mit Bim [Straßenbahn] und U-Bahn. Und mit dem Fahrrad.

 Das hätte erstens den erwünschten positiven Effekt auf die Umwelt und die Luftqualität. Zweitens wäre es Werbung für die Öffis: Es soll ja Wiener geben, die seit Jahren und Jahrzehnten kein öffentliches Verkehrsmittel mehr benutzt haben."

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