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Khalaf, Mohammed


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Club Z - Bulgarien | 14.01.2016

Offener Konflikt zwischen Ankara und IS-Miliz

Nach dem Anschlag in Istanbul droht die Türkei in eine Spirale der Gewalt hineingezogen zu werden, fürchtet das Nachrichtenportal Club Z: "Der inoffizielle Waffenstillstand zwischen der Türkei und Daesch ist spätestens seit den Festnahmen der vergangenen Monate und der Zerschlagung von Schläferzellen der Terrororganisation gebrochen. Der Anschlag in Istanbul könnte als Warnung an Ankara gewertet werden, mit der Verfolgung von IS-Leuten aufzuhören. … Er könnte aber auch dazu führen, dass die Türkei einen richtigen Krieg gegen den 'Islamischen Staat' anfängt, indem sie der von den USA angeführten internationalen Koalition beitritt. Die Türkei könnte Bodentruppen nach Irak und Syrien entsenden, um gegen Daesch zu kämpfen. Das würde wiederum eine Reihe von IS-Anschlägen in der Türkei zur Folge haben, zumal unter den Dschihadisten mehr als 2000 Türken sind, die enge Verbindungen zur türkischen Provinz Hatay und anderen Regionen an der Grenze zu Syrien haben."

24 Chasa - Bulgarien | 16.12.2015

Al-Baghdadi gelingt Europas Spaltung

Die IS-Terrormiliz unter Anführer Abu Bakr al-Baghdadi ist mit ihren Plänen zur Destabilisierung Europas äußerst erfolgreich, beobachtet die Tageszeitung 24 Chasa: "Der selbsternannte Kalif hat es bereits geschafft, die europäischen Gesellschaften zu spalten, indem er veraltete religiöse und ethnische Vorurteile wiederbelebt hat. ... 25 Jahre nach dem Mauerfall haben die Länder Europas wieder begonnen, Mauern zu errichten und sich voneinander abzuschotten. Hinzu kommt, dass die antimuslimische Stimmung und die Repressionen gegenüber Muslimen in Europa zunehmen. In dieser Hinsicht haben die Europäer al-Baghdadis Hoffnungen sogar übertroffen. Denn das wird einen großen Teil der muslimischen Jugendlichen noch stärker in die Isolation und die Radikalisierung treiben. Es wird einige der Hitzköpfe unter ihnen zu einsamen Wölfen machen, die der Strategie der Dschihadisten folgen werden."

Club Z - Bulgarien | 01.12.2015

Moskaus Einsatz vergrößert syrisches Leid

Moskaus Einsatz in Syrien wird nach dem türkischen Abschuss des russischen Kampfjets noch entschiedener, prophezeit das Nachrichtenportal Club Z: "Putin wird jetzt noch dreister Assads Regime unterstützen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem syrischen Amtskollegen Walid al-Muallim hat [Russlands Außenminister] Lawrow bereits klarer denn je die Unterstützung Russlands für das syrische Regime bekräftigt. … Wie wird die Nato künftig auf Russlands Monopol im Syrienkonflikt reagieren? Wird Washingtons Reaktion weiterhin darauf begrenzt sein, die russische Version vom Flugzeugabschuss zu widerlegen? Wie weit wollen Washington und seine Verbündeten Russlands Einsatz im Syrien-Sumpf gehen lassen? Es ist schwer zu sagen, wie sich die Situation entwickeln wird, aber eines ist sicher: Das syrische Volk wird noch mehr Leid erfahren als in den vergangenen vier Jahren."

24 Chasa - Bulgarien | 11.10.2012

Mohammed Khalaf gibt dem politischen Islamismus langfristig keine Chance

Die islamistischen Parteien und Bewegungen, die nach dem arabischen Frühling an die Macht gekommen sind, werden früher oder später von den arabischen Gesellschaften fallen gelassen werden, prognostiziert der bulgarische Journalist und Islamexperte Mohammed Khalaf in der Tageszeitung 24 Chasa: "Leider wurden die Ideale der arabischen Revolution verraten und eine neue Art der Barbarei ist durch das offene Fenster der Demokratie ins Haus geflattert. Die Verfechter der 'Rückkehr zu den Wurzeln' haben die neuen Freiheiten für sich genutzt, obwohl sie weder an Freiheit noch an Menschenrechte und Demokratie glauben. ... Stattdessen schüren diese neuen Bewegungen, Parteien und Machteliten den Hass und verbieten alles, was nicht in ihr Weltbild passt. ... Zweifellos wird diese Welle des politischen Islams in naher Zukunft die gesellschaftlich-politischen Prozesse in den arabischen Ländern bestimmen, die noch vor kurzem von militanten Diktatoren unterdrückt wurden. Auf lange Sicht aber haben sie mit ihrem Antimodernismus keine Chance. Sie werden ausgestoßen werden von den Menschen, die über Internet und Satellitenfernsehen mit anderen Kulturen und Werten in Berührung kommen und bereit sind, die Ketten der Entfremdung zu sprengen, um teilnehmen zu können an einer globalisierten zivilisierten Welt."

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