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Kettle, Martin


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 19.09.2014

Es ist Zeit für einen Neustart

Auch wenn die schottische Bevölkerung gegen die Unabhängigkeit gestimmt hat, einfach den Status quo zu zementieren wäre falsch, argumentiert die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Was tausende Schotten als wunderbar empfunden hätten oder von dem sie zumindest gerne Zeuge geworden wären, ist verpufft. Ihre Enttäuschung wird schmerzlich und niederschmetternd sein. Für andere, die Mehrheit, wird das Gefühl von Erleichterung überwiegen, aber auch Unbehagen. Die Abstimmung vom Donnerstag hat offengelegt, dass Schottland gespalten ist. ... Die Wunden zu heilen, wird weder schnell noch leicht sein. Es ist an der Zeit, die Flaggen wegzuräumen. Die politische Frage wird nun in London verhandelt. ... Ein Abkommen [mit neuen Kompetenzen für Schottland] muss bis Ende nächsten Monats auf dem Tisch liegen. Es wird nicht leicht sein, die verschiedenen Interessen der Schotten, Engländer, Waliser, Nordiren und lokale Interessen unter einen Hut zu bringen. Aber es ist eine epochale Chance. Dieses Abkommen ist, wie Banken, 'too big to fail'."

The Guardian - Großbritannien | 06.11.2013

Martin Kettle sieht keinen gefährlichen Rechtsruck in Europa

Rechtspopulistische Parteien haben zuletzt in mehreren europäischen Staaten in der Wählergunst zugelegt. Ein gefährlicher europaweiter Rechtsruck ist aber nicht zu beobachten, meint Kolumnist Martin Kettle in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian: "Die extreme Rechte zu beobachten hat eine lange, ehrenhafte Tradition. Doch dieser Fokus gründet sich auf die schrecklichen Erfahrungen mit Deutschland in der Zwischenkriegszeit. Als historisches Vorbild für heute taugt diese Zeit jedoch nicht. Tatsächlich ist es so, dass im modernen Europa kein Land mit der Weimarer Republik vergleichbar ist. ... Anders als es diejenigen sagen, die sich auf die extreme Rechte konzentrieren, ist der bemerkenswerteste Aspekt der derzeitigen Krise der folgende: Die existierenden Institutionen und damit auch die EU beweisen angesichts der gewaltigen Herausforderungen eine große Anpassungs- und Belastungsfähigkeit. ... In den meisten Ländern, darunter Großbritannien, stimmen die meisten Wähler weiterhin für traditionelle politische Parteien und nicht für neue. Und in den meisten Ländern, auch darunter Großbritannien, dürften sich die meisten Menschen im Zweifel für das bestehende System aussprechen, wenn auch verständlicherweise oft mit Groll."

The Guardian - Großbritannien | 10.05.2012

Britische Koalition zeigt Schwäche

In ihrer traditionellen Thronrede zur Eröffnung der Parlamentssaison hat Königin Elizabeth II. am Mittwoch das Gesetzgebungsprogramm der britischen Regierung für die kommenden zwölf Monate verlesen. Die Rede spiegelt die Schwäche der liberal-konservativen Koalition wider, meint die linksliberale Tageszeitung The Guardian: "Sie erzählt eine Geschichte politischer Unsicherheit, die den Koalitionsstrategen Sorgen bereiten sollte. ... Zum jetzigen Zeitpunkt muss etwas Klares und Aufbauendes von der Regierung kommen. Die Rede vom Mittwoch hat diese Möglichkeit verpasst, weil sich die Koalitionsparteien uneinig sind, wie sie das Land gestalten wollen. ... Die Koalition hätte die Rede der Queen nutzen sollen, um soziale Werte zu vermitteln und Stellung zu nehmen zur Altenpflege, zu den Energiepreisen oder - auch wenn ihr das gegen den Strich geht - zum sozialen Wohnungsbau. Mit all dem wäre sie ihrem Anspruch gerecht geworden, eine echte nationale Regierung zu sein, die sich um soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Geradlinigkeit sorgt."

The Guardian - Großbritannien | 16.04.2010

Clegg siegt klar über Premier Brown bei TV-Duell

Erstmals sind in Großbritannien die Kandidaten für das Amt des britischen Premierministers in einem Fernsehduell gegeneinander angetreten. Der Führer der Liberal-Demokraten, Nick Clegg, siegte am Donnerstag klar über Amtsinhaber Gordon Brown und den konservativen Herausforderer David Cameron, urteilt die Tageszeitung The Guardian: "Clegg, der vom System ausnahmsweise mal fair behandelt wurde anstatt von den rüpelhaften Hinterbänklern der anderen Parteien ausgebuht zu werden, hatte am meisten zu gewinnen und hat das gebührend getan. 'Wir müssen Ihnen gegenüber klar und aufrichtig sein', klingt vielleicht wie politisches Blabla, aber Wähler mögen Ehrlichkeit. Dies war ein großer Abend für die Liberal-Demokraten. Für Clegg war es schon eine Hilfe, dass er dabei war. Aber er musste auch beweisen, dass er seiner Gleichstellung mit Brown und Cameron würdig ist. Kein großer Zweifel, dass ihm das gelungen ist."

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