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Kellermann, Florian


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Deutschlandradio Kultur - Deutschland | 31.12.2015

Polen brauchen keine Moralpredigt

Den erhobenen Zeigefinger aus Brüssel brauchen die Polen nicht, meint der öffentlich-rechtliche Sender Deutschlandradio Kultur: "Die Polen müssen die Lehre aus der amtierenden Regierung schon selbst ziehen. Schließlich hätten sie wissen können, wer der PiS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczyński ist. Er war vor knapp zehn Jahren Ministerpräsident, seine Partei ordnete sich die öffentlichen Medien schon damals unter. Vergessen wir auch nicht, dass gerade viele junge Wähler die PiS und in großer Zahl sogar noch weit populistischere Parteien gewählt haben. Sie sollten spüren, welche Konsequenzen deren teils verantwortungslose Programme für ihr Land haben. Wenn sich bei ihnen jetzt erste Zweifel an ihrer Wahl regen, dann sind großspurige Töne aus mächtigeren EU-Ländern nur kontraproduktiv."

Deutschlandfunk - Deutschland | 22.11.2015

Blackout auf Krim offenbart Instabilität

Auf der Halbinsel Krim ist es am Sonntag zu einem weitgehend flächendeckenden Stromausfall durch gesprengte Strommasten gekommen. Russischen Medienberichten zufolge stecken ukrainische Nationalisten und Krimtataren dahinter. Die Anschläge werfen ein Schlaglicht auf die Instabilität der Region, meint der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk: "Das Eis, auf dem [der ukrainische] Präsident Poroschenko steht, wird immer dünner. … Radikale Gruppierungen glauben sich mittlerweile im Recht, das Heft des Handelns selbst in die zu Hand nehmen. In ihren Augen hat Poroschenkos Strategie versagt, mit Russland über eine friedliche Beilegung des Konflikts zu verhandeln. … Als in der Nacht auf heute auf der Halbinsel die Lichter ausgingen, warf das aber auch ein Schlaglicht auf die russische Annexion der Krim. Moskau hat es in anderthalb Jahren nicht geschafft, die Halbinsel unabhängig vom ukrainischen Festland zu machen. Dabei hatte es den Krimbewohnern genau das hoch und heilig versprochen."

Deutschlandfunk - Deutschland | 23.08.2014

Kanzlerin macht in Kiew alles richtig

Die klare Rückendeckung von Bundeskanzlerin Merkel für die Politik von Präsident Poroschenko ist richtig, lobt der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk: "Das braucht die Ukraine. Sie befindet sich in der schwierigsten Lage seit der Unabhängigkeitserklärung 1991 - und das zum allergrößten Teil unverschuldet. Moskau hatte entschieden, das Nachbarland zu destabilisieren, nachdem der pro-russische Präsident Viktor Janukowitsch geflüchtet war… Der Besuch der Kanzlerin unterstrich, dass Deutschland seine Politik gegenüber der Ukraine und gegenüber Russland nicht mehr nur durch eigene Wirtschaftsinteressen leiten lässt, wie das noch im Frühling der Fall war. Vielmehr konnten auch die Ukrainer spüren, dass Berlin Verantwortung übernommen hat. Merkel wies auch auf eine der wichtigsten Forderungen hin, die man heute an Russland richten muss: eine internationale Kontrolle der russisch-ukrainischen Grenze."

Deutschlandfunk - Deutschland | 28.01.2014

Guter Moment für friedliche Lösung

Nach wiederholten Appellen unter anderem von Oppositionspolitiker Vitali Klitschko haben radikale Demonstranten am Montag die Besetzung des Justizministeriums in Kiew beendet. Das macht Hoffnung auf eine Entspannung, meint der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk: "[Eine] gute Voraussetzung für die geplanten Verhandlungen zwischen Oppositionspolitikern und Präsident Viktor Janukowitsch und die Sondersitzung des Parlaments morgen. Wenn sich die Abgeordneten, auch von Janukowitschs Partei der Regionen, zusammenraufen, könnte ein erster wichtiger Schritt hin zu einer friedlichen Lösung gemacht werden. Er könnte darin bestehen, dass der Oberste Rat ... die antidemokratischen Gesetze zurücknimmt, die er vor über einer Woche beschlossen hat. … Immerhin scheinen die Oppositionspolitiker endlich mehr oder weniger an einem Strang zu ziehen. ... Das kommt gerade noch rechtzeitig. Denn der Moment ist günstig für die Gegner von Janukowitsch. Das Staatsoberhaupt steht nicht nur unter dem Druck der Straße. Auch die Oligarchen, ... die ihn bisher mehrheitlich unterstützen, bestehen auf einer friedlichen Lösung."

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