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Karaalioğlu, Mustafa


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Star - Türkei | 16.06.2014

Aktive türkische Außenpolitik hat ihren Preis

Seit Mittwoch hält die Terrororganisation Isil im Nordirak 49 Mitarbeiter des türkischen Konsulats in Mossul als Geiseln. Die türkische Regierung steht seither in der Kritik, die Sicherheit ihrer Bürger im Irak nicht geschützt zu haben. Die regierungsnahe Tageszeitung Star hält diese Vorwürfe für ungerechtfertigt: "Die Türkei setzt seit einiger Zeit der abwartenden Haltung der USA und Europas eine aktivere, risikobereitere und Chancen nutzende Außenpolitik entgegen und baut vor allem im Nahen Osten und in Afrika ihren Handlungsspielraum aus. Das ist auch nötig. Zum Beispiel wäre es der alte Politikstil gewesen, im Streit zwischen der irakischen Zentralregierung und dem kurdischen Nordirak neutral zu bleiben. Der neue Stil war es hingegen, das Risiko auf sich zu nehmen, ohne abzuwarten, und das Öl der Region anzuzapfen. .. Doch dieser neue Stil kann die Interessen der bisherigen Akteure in der Region verletzten. Oder es kann zu unberechenbaren Sicherheitsproblemen kommen, wie jetzt zur Geiselnahme der Konsulatsmitarbeiter in Mossul."

Star - Türkei | 31.03.2014

Bei türkischer Kommunalwahl siegt Demokratie

Bei den türkischen Kommunalwahlen am Sonntag hat die Regierungspartei AKP nach bisherigen Auszählungen mit 44 Prozent einen deutlichen Sieg errungen - ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Kommunalwahl. Die regierungsnahe Tageszeitung Star spricht von einem Triumph des Volkes: "In unserer politischen Geschichte gibt es eine Konstante: Wenn die Gesellschaft einen Putsch erlebt oder herannahen spürt, dann tut sie, was notwendig ist. In diesem Sinne wird auch der 30. März in die Geschichte eingehen. An diesem Tag hat die Türkei der Welt gezeigt, dass sich die Demokratie einem Putsch widersetzen kann. ... Millionen Menschen haben die Putschträume von Gülen und seiner Gruppe begraben. Erdoğan hat mit seinem politischen Geschick einen beispiellosen Wahlsieg mehr eingefahren. ... Millionen haben sich gegen Mitschnitte, Montagen und schwarze Propaganda entschieden und für das Gestern, Heute und Morgen ihres Landes."

Star - Türkei | 19.02.2014

Unerträgliche Diskriminierung gläubiger Türken

Während der Gezi-Proteste im Sommer 2013 hat eine mutmaßliche Attacke von Demonstranten auf eine kopftuchtragende Frau und ihr Baby für Aufregung in der Türkei gesorgt. Auch Premier Erdoğan hatte damals wiederholt von einem solchen Angriff gesprochen. Vergangene Woche nun hat der Fernsehsender Kanal D das Video einer Überwachungskamera veröffentlicht, wonach die Frau offenbar gar nicht attackiert wurde. Die regierungsnahe Tageszeitung Star hält die Aufnahmen allerdings für wenig aussagekräftig: "Die veröffentlichten Bilder wurden sicher nicht zur Tatzeit aufgenommen. Die Frau hat ihre Aussage zu der Attacke nun, neun Monate später, exakt wiederholt. Trotzdem hat die Gezi-Gülen-Ergenekon-Allianz die beschränkten und tendenziösen Bilder in den Medien mit großer Genugtuung aufgenommen. Erneut wurde die unbefleckte Ehre einer jungen Frau und ihres Babys attackiert. Und dabei ist dieser Angriff nur ein Beispiel von vielen. ... In der Türkei herrscht eine unerträgliche, an Faschismus grenzende Diskriminierung sichtbarer Religiosität - in allen Bereichen."

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