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Imbert, Imbert Claude


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Point - Frankreich | 26.04.2012

Franzosen verschließen Augen vor Realität

Viele Franzosen haben sich von realitätsfernen Positionen verführen lassen, kritisiert das liberal-konservative Wochenmagazin Le Point mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen in Frankreich, bei der rechts- und linksextreme Kandidaten ein Drittel der Stimmen erhielten: "Gemeinsam träumen sie von einem weltentrückten Frankreich, das von Krise und Schulden nichts wissen will und die Finanzmärkte verhöhnt, die das Land täglich mit den Milliarden versorgen, die es braucht, um über die Runden zu kommen. Die Franzosen haben sich nicht der Stimme enthalten, und das ist auch gut so. Aber sie haben sich dafür entschieden, sich statt der Wahl der Realität zu verweigern. … Die französische Krise wird mehr und mehr zu der eines Landes, das sich hinter seinen Grenzen, seinen Gewissheiten und dem ständigen Thematisieren seiner Misserfolge verschanzt. Frankreich igelt sich ein und flieht weiterhin vor Europa, den Finanzmärkten, der Globalisierung und sonstigen Bösewichten in seine bröckelnde Festung. Das Land muss sich der Realität stellen und seine Angst überwinden."

Le Point - Frankreich | 09.06.2011

Claude Imbert hält Proteste der Empörten leider für zwecklos

Empörte Griechen und Spanier demonstrieren weiterhin gegen Sparmaßnahmen und Jugendarbeitslosigkeit. Doch ihre Proteste können unser Wirtschaftssystem nicht ändern, meint Claude Imbert im liberal-konservativen Wochenmagazin Le Point: "Tatsächlich empört sich das Volk mit aller Kraft gegen den Aufmarsch der Milliardäre, gegen die Bettelei der Obdachlosen, gegen die Ausschweifungen der Eliten und die fehlende Sicherheit in den Vorstädten. Und zu guter Letzt auch gegen die Unfähigkeit des Staats, seine Bürger zu schützen. Ein Versagen, welches das Vertrauen in die Demokratie untergräbt. Es ist schwindelerregend! ... Ja, die Empörten liebäugeln noch immer mit einer verhängnisvollen Vergangenheit voller Wunschdenken. Aber diese Träumereien zerbrechen an den unerbittlichen Folgen der Globalisierung. ... Welche reiche Nation könnte heutzutage der Umklammerung und den hinterlegten Garantien der Welt entkommen, ohne ihren Reichtum zu verspielen? Die Welt will aber ihr System nicht ändern. Sie reformieren? Davon träumt sie, aber innerhalb einer Kakophonie konkurrierender Begierden."

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