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Hutin, Jeanne Emmanuelle


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Ouest France - Frankreich | 16.03.2014

Moskau bricht alle seine Versprechen

Russland tritt das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine mit Füßen, klagt die Regionalzeitung Ouest France: "Mit der militärischen Invasion der Krim verstößt Russland gegen seine eigenen Versprechungen gegenüber der Ukraine. 1994 hatte die Ukraine auf ihre Atomwaffen verzichtet. Im Gegenzug verpflichteten sich Russland, Großbritannien und die USA dazu, 'die Unabhängigkeit, die Souveränität und die bestehenden Grenzen der Ukraine' zu respektieren. Nun geschieht das genaue Gegenteil. Russland erkennt weder die Unabhängigkeit noch die Souveränität noch die Grenzen der Ukraine an. Der Beschützer ist zum Angreifer geworden! Dieses Referendum hat nichts mit dem Selbstbestimmungsrecht der Völker zu tun."

Ouest France - Frankreich | 17.04.2013

Debatte um Homo-Ehe braucht mehr Zeit

In der französischen Nationalversammlung beginnt am Montag die zweite Lesung der Gesetzesvorlage für die gleichgeschlechtliche Ehe. Die Regierung hat die Debattenzeit auf 25 Stunden beschränkt. Doch das Thema benötigt eine länger dauernde Diskussion, glaubt die Regionalzeitung Ouest France: "Der gesellschaftliche Bruch, der sich durch alle Milieus, alle Parteien, alle Religionen und Familien zieht, wird immer größer. ... Wir rufen zu einer echten Debatte auf. Unabhängig davon, ob man dafür oder dagegen ist, liegt die Stärke der Demokratie darin, darüber zu diskutieren und dabei Überzeichnungen zu vermeiden. Dagegen zu sein, heißt nicht, dass man homosexuellenfeindlich ist, und rechtfertigt keine Drohungen. Dafür zu sein, rechtfertigt nicht, isoliert und gejagt zu werden. Um die Bedingungen für gegenseitiges Verständnis zu schaffen, wäre es klug, der Sache Zeit zu geben, so wie das auch bei anderen Projekten geschehen ist."

Ouest France - Frankreich | 16.08.2011

Weltjugendtag reißt Mauer der Intoleranz ein

Der katholische Weltjugendtag beginnt am heutigen Dienstag in Madrid. Zu dem sechstägigen Treffen werden mehr als eine Million Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Die liberale Tageszeitung Ouest-France erklärt, warum der Weltjugendtag so viele junge Menschen anzieht: "Junge Menschen aus allen Kontinenten treffen sich und sprechen miteinander. Sie wissen, dass der Glaube und die Hoffnung, die sie teilen, sie dazu einladen, vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken. Ihre Freundschaft kann stark genug sein, um sowohl die sichtbaren Mauern, die von Armut, Not und Verfolgung errichtet wurden, als auch die unsichtbaren Mauern der Intoleranz, Angst und des Egoismus einzureißen. ... Mit dem Weltjugendtag öffnet die Kirche der jungen Generation einen Weg. Sie bietet ihr die Gelegenheit, zu einer Globalisierung beizutragen, die nicht allein auf materiellen Interessen und Machtkalkül basiert, sondern die auf gegenseitigem Respekt basiert."

Ouest France - Frankreich | 24.01.2011

Sterbehilfe-Novelle voreilig

Der Sozialausschuss des französischen Senats hat in der vergangenen Woche einem Gesetzentwurf zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Frankreich zugestimmt, der am Dienstag im Plenum des Senats debattiert wird. Doch dieser ist mit der heißen Nadel gestrickt, findet die Regionalzeitung Ouest-France: "Wie kann man sicher sein, dass die Person wirklich frei entscheidet? Wie soll man mit den Bitten umgehen, die eher aus Hilflosigkeit erwachsen als auf einer echten Wahl beruhen? Die Hast ist ebenfalls erstaunlich. Dieser Gesetzentwurf … lässt die Tatsache außer Acht, dass das vor fünf Jahren verabschiedete Léonetti-Gesetz über das Lebensende weitgehend unbekannt ist: 68 Prozent der Franzosen wissen nicht, dass es die unbedingte Lebenserhaltung untersagt, welches der Hauptgrund für Sterbehilfegesuche ist. ... Es wird ein neuer Entwurf eingebracht, obwohl das vorherige Gesetz noch nicht angemessen angewendet wird."

Ouest France - Frankreich | 16.11.2009

Lettin kandidiert als EU-Präsidentin

Jetzt ist auch eine Frau im Spiel um die EU-Präsidentschaft: Die ehemalige Präsidentin Lettlands, Vaira Vike-Freiberga, kandidiert für den Vorsitz des Europäischen Rats. Frankreich ist überrascht, stellt die Regionalzeitung Ouest France fest und untersucht die Vorzüge der Lettin: "[S]ie bekommt mehr und mehr Unterstützung von Persönlichkeiten wie Simone Veil, die in Vike-Freiberga eine Frau sieht, die 'die Versöhnung der Völker' verkörpert. Vike-Freiberga hat die Zerissenheit der Völker persönlich miterlebt. Nachdem sie im zweiten Weltkrieg aus Lettland vertrieben wurde, hat ihre Familie ein brennendes Europa durchstreift, suchte in Marokko Zuflucht und hat sich in Kanada niedergelassen. Das Ergebnis: Heute spricht sie mindestens fünf Sprachen fließend, darunter akzentfrei Französisch! Die Einwandererin Frau Vike-Freiberga hat eine erstaunliche Karriere gemacht. ... Heute ist [sie] eine hochrangige europäische Politikerin. In der europäischen Kultur verwurzelt kennt sie sich mit den wichtigen strategischen Herausforderungen der Welt aus. ... Ihre Kandidatur verdient es, überdacht zu werden."

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