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Guran, Moise


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Blog Biziday - Rumänien | 03.03.2015

Onlinewerbung für Religionsunterricht legitim

In Rumänien müssen Eltern nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts ihr Kind von diesem Monat an ausdrücklich in den Religionsunterricht einschreiben, wenn sie wünschen, dass es daran teilnimmt. Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche wirbt nun mit Videoclips auf Facebook für eine entsprechende Entscheidung der Eltern, was im Land kontrovers diskutiert wird. Lob für die Aktion kommt vom Journalisten Moise Guran, der auf seinem Blog Biziday schreibt: "Diese Kampagne ist etwas ganz Normales, ebenso gerechtfertigt wie anständig. ... Die Kirche hat eine Botschaft und meint, dass es nicht mehr ausreicht, sie in den Gottesdiensten am Sonntag zu predigen. Sie hat ebenso das Recht, sie per Facebook, im Internet, im Radio oder im Fernsehen mitzuteilen. Ich verstehe nicht, warum das auf Ablehnung stößt. Hier geht es doch um Demokratie. Jeder darf seine Meinung kundtun und am Ende treffen die Eltern, möglicherweise zusammen mit den Kindern, eine Entscheidung über den Besuch des Religionsunterrichts."

Blog Biziday - Rumänien | 15.11.2013

Rumäniens Wachstum bringt keinen Wohlstand

Rumäniens Wirtschaft ist seit dem Beginn des Jahres um 2,7 Prozent gewachsen, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Ein beachtliches Plus, kommentiert der Wirtschaftsjournalist Moise Guran auf seinem Blog Biziday, hinterfragt aber das Zustandekommen des Wachstums: "Den größten Anteil am Wachstum halten zwei Player namens Dacia und Ford. Die rumänischen Autowerke haben in diesem Jahr viel stärker zugelegt und von dort kommt das Wachstum. Unglücklicherweise ist es allerdings eine ausgeprägte Exportindustrie, die das Bruttoinlandsprodukt anhebt - umso mehr, als ja der gedrosselte Binnenkonsum zugleich die Einfuhren drückt. In den Staatshaushalt fließt also nicht ganz so viel Geld, wie wenn die Produktion hauptsächlich in Rumänien verkauft würde. Schade auch, dass nicht viele Rumänen etwas von diesem Wachstum haben werden, da es sich auf wenige Branchen beschränkt."

Blog Biziday - Rumänien | 28.08.2013

Pipeline für Moldau und Rumänien wenig nützlich

Die Republik Moldau soll bis Ende 2014 durch eine Gasleitung mit Rumänien verbunden werden. Die Pipeline, deren Bau am Dienstag im moldauischen Ungheni begann, soll die moldawische Abhängigkeit von russischen Importen beenden. Der Wirtschaftsexperte Moise Guran sieht das Projekt in seinem Blog Biziday dennoch kritisch: "Die Pipeline wird größtenteils von Rumänien bezahlt, denn sie liegt zu 70 Prozent bei uns. Sie ist für Moldau von strategischem Wert, doch sollten wir hier nicht übertreiben. Denken Sie bloß nicht, dass Moldau nach den 17 Monaten Bauzeit der russischen Gazprom arrogant die kalte Schulter zeigen und freudig billiges Gas von seinen rumänischen Brüdern beziehen wird. Rumänien importiert selbst Gas von Gazprom und bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Gas aus Rumänien wird für Moldau teurer als von Gazprom. ... Aber wir können in den kommenden fünf Jahren ohnehin nur begrenzt Gas an Moldau liefern. Weil wir selbst nicht genug davon haben und damit Russland nicht verärgert ist."

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