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Gális, Tomáš


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sme - Slowakei | 01.08.2014

Tomáš Gális über Israel-Kritik und Antisemitismus

Vier Jahre Bürgerkrieg in Syrien haben 170.000 Tote gefordert, in einem Streifen von Libyen bis zum Irak werden täglich Massaker verübt, doch die Welt scheint sich nur für tote Palästinenser zu interessieren, reflektiert Kommentator Tomáš Gális in der liberalen Tageszeitung Sme die wachsende internationale Kritik an Israel: "Woran liegt das? An der großen Menge von Journalisten in dem Gebiet? An höheren Ansprüchen an Israel? Interessieren tote Muslime erst dann, wenn sie Opfer Israels wurden? Natürlich müssen die Proteste in den Medien und auf den Straßen ernst genommen werden. Es braucht eine Antwort auf die Frage, wo ein Militäreinsatz noch der Verteidigung dient und wo sinnloses Töten beginnt. ... Es braucht aber auch eine Antwort auf die Frage, wo Kritik an der Politik Israels endet und wo gewöhnlicher Antisemitismus beginnt. Wenn man in großen europäischen Städten wieder 'Juden ins Gas!' ruft und Synagogen mit Brandflaschen bewirft, dann ist die Sympathie für die Palästinenser nur noch ein Vorwand. Immer mehr Juden werden sich dessen bewusst und verlassen Europa Richtung Israel. Was sagt es über Europa aus, wenn sie lieber in einen Staat gehen, dessen Existenzrecht ständig bestritten wird?"

Sme - Slowakei | 13.05.2013

Obama in der Klemme

Nach dem blutigen Doppelanschlag an der türkisch-syrischen Grenze haben die strapazierten Beziehungen beider Länder einen neuen Tiefpunkt erreicht. Die liberale Tageszeitung Sme sieht vor allem US-Präsident Barack Obama in der Klemme: "Sollte sich zeigen, dass die Explosionen mit dem syrischen Bürgerkrieg zusammenhängen, dann ist es das zweite Mal, dass im Zusammenhang mit diesem Bürger eines Nato-Landes starben. Als vergangenes Jahr [bei einem Granaten-Angriff auf Akçakale fünf] Türken ums Leben kamen, erzwang die Türkei die Stationierung des Patriot-Systems. Jetzt ist die Opferzahl um mehr als sieben Mal größer. ... Obama gerät in eine Lage, um die er nicht zu beneiden ist. Er wird jeden Tag an seine Aussage über das Überschreiten der roten Linie erinnert. ... Egal, ob die Vorwürfe gegen ihn von rechten oder linken Kommentatoren kommen, scheint es so, als wüssten die USA nach zwei Jahren immer noch nicht, was sie von Syrien halten sollen."

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