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Fried, Nico


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 23.12.2015

Flucht nach Europa: Der Streit unterm Christbaum lohnt sich

Die Flüchtlingskrise wird in diesem Jahr die Diskussionen unter dem Weihnachtsbaum bestimmen, glaubt die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Es waren zuletzt wohl Mauerfall und deutsche Einheit, die sich in solcher Breite in den gesellschaftlichen Diskurs drängten wie der Flüchtlingszuzug. ... 2015 ... hat [die Zusammenkunft in den Familien] womöglich eine ganz andere Dynamik, wenn der als Kind aus Ostpreußen vertriebene Opa wieder vom Krieg erzählt, weil Enkel, die heute Flüchtlinge in Willkommensklassen erleben, sich plötzlich dafür interessieren könnten, von wo ihre eigene Familie fliehen musste. Die Flüchtlingskrise macht das Politische privat und umgekehrt. Im Idealfall ergänzen sich Erlebnisse mehrerer Generationen. Und wo es doch den unvermeidlichen Zoff geben muss, lohnt der Streit über Pegida mehr als darüber, wer Keule bekommt und wer Brust. Es ist ein Geschenk für die Gesellschaft, wenn Bürger die res publica, die öffentliche Sache, zu ihrem Thema machen, auch kontrovers. Zu viel stille Nacht schadet der Demokratie."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 08.01.2013

Flughafen-Debakel könnte Wowereit Amt kosten

Die Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens ist am Montag zum vierten Mal verschoben worden. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit trat daraufhin vom Posten des Aufsichtsrats zurück. Eine unglaubwürdige Rochade, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung, denn Wowereit trägt die politische Verantwortung für das Debakel: "Selbst wenn Wowereit an gar nichts Schuld hätte, trägt er doch für alles die Verantwortung. ... Der Flughafen war und ist ein politisches Projekt, weil die Politik den Bauherrn stellt. Und der Regierende Bürgermeister hat es maßgeblich mit auf den Weg gebracht. Selbst wenn der Flughafen irgendwann noch fertig wird, ist das Projekt politisch schon gescheitert. ... Er gibt jetzt den Aufsichtsratsvorsitz ab an den Kollegen Platzeck [Ministerpräsident von Brandenburg]. So aber übernimmt man keine Verantwortung, so nimmt man sich nur aus der Schusslinie. Die Berlin-Brandenburger Rochade ist so unglaubwürdig, das sie Wowereits Niedergang in dem Amt, das er retten möchte, eigentlich noch beschleunigen müsste."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 02.11.2011

Papandreou handelt unverantwortlich

Europa hat gezeigt, dass es Verantwortung für Griechenland übernehmen will. Das griechische Referendum hingegen ist verantwortungslos gegenüber Europa, kritisiert die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Papandreou ... hat Europa mit seinem Alleingang in Richtung Volksabstimmung nun wieder in die Unsicherheit jener Tage vor dem EU-Gipfel zurückgeworfen. Schlimmer noch: Während man in den vergangenen Wochen noch handeln konnte, droht nun der völlige Stillstand. ... Ein Ausweg ist schwer erkennbar: Zieht Papandreou jetzt noch einmal zurück, desavouiert er sich selbst und potenziert vermutlich nur den Ärger auf den Straßen Athens und in seiner eigenen Regierung. Zieht er die Sache durch, müssen sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, müssen sich die Euro-Staaten und die EU als Ganzes, müssen sich die EZB und der IWF, muss sich also - schlicht gesagt - fast der ganze Rest der Welt etwas einfallen lassen, wie man die Zeit bis zur Entscheidung überbrücken will; und auch, wie man damit umgehen wird, wenn sich eine Mehrheit der Griechen gegen die Rettungspläne ausspricht."

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