Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Foa, Marcello


RSS Die Texte von "Foa, Marcello" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Corriere del Ticino - Schweiz | 24.11.2015

Warum auch die Doping-Aufklärung unlauter ist

Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hat Anfang November ihren russischen Ableger Rusada wegen Doping-Verstößen suspendiert. Am 19. November teilte sie nun mit, dass in der gleichen Sache auch gegen andere Länder ermittelt wird. Die Wada misst mit zweierlei Maß, poltert Marcello Foa in der liberalen Tageszeitung Corriere del Ticino: "Wie ich bereits am 9. November als einer von wenigen Journalisten schrieb, betrafen die Ermittlungen nicht nur Russland, sondern auch andere Länder. Doch von denen erfuhr man nichts, weil der entsprechende Teil der Studie von der Wada geheim gehalten wurde. Am 19. November hat die Wada diesen Teil nun veröffentlicht und - wer hätte das gedacht - wir entdecken fünf andere Länder, die die neuen Anti-Doping-Regeln nicht eingehalten haben. Sechs weitere Länder wurden unter Beobachtung gestellt. Nur wenige, Sie und ich, liebe Leser, bekommen davon mit. … Im kollektiven Gedächtnis bleibt Russland der einzig große Böse. Das Timing dieser Spin-Doctor-Operation ist mal wieder perfekt. Das ist der Lauf der Welt, wenn man Information zu lenken versteht."

Corriere del Ticino - Schweiz | 01.10.2015

Putins Wille besser als Obamas Wankelmut

Die Anti-Assad-Strategie des Westens ist unvernünftig, kritisiert Geschäftsführer der Media TI-Holding, Marcello Foa, in der liberalen Tageszeitung Corriere del Ticino: "Der Krieg gegen den IS ist richtig, solange ihn Obama führt - nicht aber, wenn Putin ihn erklärt. Die Luftangriffe sind in Ordnung, wenn sie von Frankreich geflogen werden. Doch sie sind es nicht, wenn Russland attackiert. ... Es wird mit zweierlei Maßen gemessen, das ist unhaltbar. Geostrategische Entscheidungen werden wie immer aus Gründen gefällt, die uns verborgen bleiben. Wir wissen nicht, warum die USA hartnäckig am Sturz Assads festhalten. Die Ursache der Instabilität ist nicht Assad sondern das Kalifat. Putins Linie, der ein westliches Bündnis gegen den IS fordert, scheint deshalb weitaus klarer und überzeugender als der US-amerikanische Zick-Zack-Kurs. Das Böse, das es zu entwurzeln gilt, ist der Fanatismus radikaler islamischer Minderheiten. Der Rest kann warten."

Corriere del Ticino - Schweiz | 06.10.2014

Im Ukraine-Konflikt herrscht nur Propaganda

US-Vizepräsident Joe Biden hat in einer Rede an der Kennedy School of Government der Universität Harvard am Donnerstag gesagt, dass die USA die EU zu Wirtschaftssanktionen gegen Russland gezwungen habe. Eine bittere Wahrheit, über die in Europa allerdings nicht gesprochen wird, schimpft die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: "Diese Aussage findet in der Presse keinen Widerhall. Praktisch kein Journalist hat die Tragweite der Äußerung von Biden einzuschätzen vermocht. Ein gravierender professioneller Fehler, der alles andere als überraschend ist. Medien sind beeinflussbar. In den Vereinigten Staaten wie auch in Europa. ... Wenn jemand die Wahrheit sagt, erscheint die Welt in einem ganz anderen Licht, als die offizielle Propaganda sie darstellt. Doch wenn die Medien nicht darüber berichten, bleibt die Propaganda die angebliche Wahrheit."

Corriere del Ticino - Schweiz | 10.02.2014

Schweizer kämpfen um ihre Identität

Die Schweizer haben nicht gegen Ausländer, sondern für ihre eigene nationale Souveränität gestimmt, urteilt die liberale Tageszeitung Corriere del Ticino: "Jetzt sagen Sie bitte nicht, die Schweizer seien egoistisch, ausländerfeindlich oder gar rassistisch. Die Schweiz ist und bleibt eines der demokratischsten, tolerantesten und altruistischsten Länder der Welt. Allerdings glaubt sie in Zeiten unentwegter Entziehung der Staatshoheit immer noch an die Tugend der Demokratie und vor allem der direkten Demokratie. ... Der Entscheid ist ein historischer Entscheid. Denn er zeigt das Gefühl einer wachsenden Zahl europäischer Völker gegenüber der EU und den internationalen Institutionen. Ein Gefühl, das bei den Europawahlen zum Ausdruck kommen wird. …. Es war kein rationaler, sondern ein emotionaler Entscheid. Es war kein Entscheid gegen, sondern für etwas: sich selbst und die eigene Identität zu verteidigen, das war das Anliegen."

» Autorenindex


Weitere Inhalte