Navigation

 
Wichtiger Hinweis:
Sie befinden sich im Archiv von euro|topics. Aktuelle Beiträge aus der europäischen Presseschau finden Sie unter www.eurotopics.net.

Home / Autorenindex


Šeruga, Katja


RSS Die Texte von "Šeruga, Katja" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 29.04.2014

Chance auf Neubeginn in Slowenien

Sloweniens Ex-Premier und Chef der Oppositionspartei SDS Janez Janša ist am Montag in zweiter Instanz wegen Schmiergeld-Annahme verurteilt worden. Die konservative Tageszeitung Večer sieht in dem Urteil und der gleichzeitigen Regierungskrise jedoch ein positives Signal für einen Neuanfang: "Die politische Spirale dieser Tage, in denen die Regierungspartei Pozitivna Slovenija zerfällt und Janša, so wie es aussieht, ins Gefängnis muss, hat noch nie tödlicher gewirkt. Doch ist dies gleichzeitig eine Chance für Slowenien. Eine Chance für einen kompletten Neustart. ... Es geht um Schlüsselfragen: was aus der Wirtschaft wird, was aus uns allen wird, wie der kommende Haushalt aussehen wird, wie die Schulden zurückgezahlt werden, deren Zinsen bereits eine Milliarde Euro im Jahr betragen, und was am Ende des Jahres wird, wenn das Geld für das Gesundheits- und Schulwesen knapp wird. Wenn wir nicht in der Lage sind, einen systematischen Neustart zu wagen, dann liegt das Problem woanders. In der Erkenntnis, dass wir zwar in der Lage waren, unser Land zu erschaffen, nicht aber es zu regieren."

Večer - Slowenien | 18.03.2013

Historische Bürgermeisterwahl in Maribor

Der parteilose Soziologe Andrej Fištravec ist am Sonntag mit knapp 53 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister von Maribor gewählt worden. Die Wahlbeteiligung bei den vorgezogenen Wahlen lag jedoch nur bei 31 Prozent. Für die konservative Tageszeitung Večer schmälert das nicht die historische Dimension des Ereignisses: "Die Wahl war die Fortsetzung des Aufstands, der zum ersten Mal in der Geschichte einen Politiker gestürzt hat. Der Kandidat, der die Unterstützung der Aufständischen hatte, hat die Führung der Stadt übernommen und das bei einer Wahl mit historisch niedriger Wahlbeteiligung. ... Je mehr Stimmen ausgezählt wurden, umso deutlicher wurde, dass vor allem die, die sich an den Demonstrationen beteiligt haben, zur Wahl gegangen sind. Und wer ist zu Hause geblieben? ... Die brutale Niederlage der rechten Parteien macht deutlich, dass die normalerweise äußerst disziplinierten Anhänger der rechten Parteien diesmal nicht zur Wahl erschienen sind, weil möglicherweise ein großer Teil von ihnen mit dem Aufstand und seinen Zielen sympathisiert."

» Autorenindex


Weitere Inhalte