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Ehrenberg, Johan

Gründer und Herausgeber von ETC


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


ETC - Schweden | 02.04.2015

Deutsche Konservative bringen Unheil über Europa

Der Konflikt um die griechischen Staatsschulden und die Bedingungen für eine weitere Unterstützung Athens durch die Euro-Länder macht für die linke Tageszeitung ETC deutlich, dass die Vorstellungen der deutschen Konservativen das Geschehen in Europa diktieren: "Deutschland betreibt eine extreme Wirtschaftspolitik, die der übrigen EU aufgezwungen wurde, mit Massenarbeitslosigkeit, einem geschrumpften öffentlichen Sektor und weiteren Steuersenkungen als Grundmodell für alle. Der einzige Grund, warum Schäuble das große Paket der EZB von einer Billion Euro zum Kauf von Staatsanleihen akzeptiert hat, war das Verbot, das Geld für staatliche Expansion oder für Griechenland auszugeben. Und so wird das Geld über die Banken an einen risikofreudigen Finanzmarkt transferiert - also an die Börsen. Die deutsche Politik verstärkt damit die Spekulationsblase über Europa."

ETC - Schweden | 15.09.2014

Trotz Sieg wenig zu jubeln für Schwedens Linke

Die liberal-konservative Regierung Schwedens unter Fredrik Reinfeldt hat am Sonntag bei der Parlamentswahl eine Wahlniederlage hinnehmen müssen. Neuer Premier wird voraussichtlich Stefan Löfven von den Sozialdemokraten. Für sie gibt es jedoch wenig Anlass zur Freude, analysiert die linke Tageszeitung ETC und verweist auf das Wahlergebnis der rechtspopulistischen Schwedendemokraten von knapp 13 Prozent: "Sicher, die Ära Reinfeldt ist vorbei. Und selbst wenn die Schwedendemokraten nicht die Politik in ihre Richtung bewegen werden können, so sind sie so groß, dass sie einen Systemwechsel verhindern können. Wir stehen vor vier schwachen Jahren und vier Jahren, in denen die Politik nicht die Gruppen schützen kann, die wirklich Unterstützung brauchen. Natürlich kann man den Abgang von Reinfeldt feiern. Aber die große Aufgabe für Rot-Grün ist, darüber nachzudenken, warum sie nicht die Unterstützung der Bürger erhalten haben."

ETC - Schweden | 25.07.2014

Johan Ehrenberg über das Davonschmelzen der Nationen

Die Unabhängigkeitsbestrebungen in Schottland, Katalonien und der Ostukraine haben Anlass für eine Debatte darüber gegeben, ob es in Zukunft mehr Nationalstaaten geben wird als bisher. Der Gründer und Herausgeber der linken Tageszeitung ETC, Johan Ehrenberg, sieht die Zeit der Nationen und des Nationalismus hingegen als vorüber an: "Wir leben in Nationen, die durch Globalisierung und Technik immer uninteressanter geworden sind. Dass die lokale Wirtschaft funktioniert, ist für die Einwohner wichtiger als die Verteidigung der ‚schwedischen Währung' durch die Reichsbank. Eine globale Umweltbewegung ist wichtiger für unsere Zukunft als eine Untersuchung der [schwedischen] Energiebehörde. Weil die Nationen schwächer werden, erhält natürlich auch der Nationalismus neuen Nährboden. Aber er hat keine Chance, wenn die Sozialisten auf Föderalismus und Zusammenarbeit setzen. Er ist passé. Es ist längst geschehen, auch wenn wir es noch nicht wahrgenommen haben, was sich unter unseren Füßen bewegt: Die Nationen weichen, schmelzen davon."

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