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Dudała, Jarosław


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gość Niedzielny - Polen | 15.01.2016

Rechtsstaat in anderen EU-Staaten auch schwach

Das Verfahren der EU-Kommission ist ungerecht, weil in anderen EU-Ländern die Verfassungsgerichte auch nicht besser sind, stichelt das katholische Portal Gość Niedzielny: "Beginnen wir mal mit Großbritannien. Der Staat hat gar keine Verfassung im Sinne eines Rechtsakts, der über allem anderen steht. Deshalb gibt es auch keine Kontrolle hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen. Und warum? Die Insulaner finden, dass allein das Parlament der Souverän sei. ... Das zweite Beispiel sind die Niederlande. Dieses ist umso interessanter, als dass in diesem Staat eine Verfassung gilt, in der sogar ein Verbot der Kontrolle von Gesetzen auf ihre Verfassungsmäßigkeit verankert ist. Oder Luxemburg: Das Großherzogtum hat ein Verfassungsgericht, das aber sehr schwach ist. Denn Bürger oder eine Gruppe von Parlamentariern haben gar kein Recht auf eine Beschwerde, das haben nur die Gerichte. ... Stellt sich die Frage: Werden Großbritannien, die Niederlande und Luxemburg jetzt auch von der EU beobachtet?"

Gość Niedzielny - Polen | 22.07.2015

Polen sollte EGMR nicht mehr anerkennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (EGMR) hat am Dienstag Italien dazu verurteilt, gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich anzuerkennen. Das katholische Portal Gość Niedzielny ist außer sich: "Polen sollte dieses Gericht nicht mehr anerkennen. ... Dieses europäische System zur Kontrolle der Menschenrechte ist schlecht. Wenn sich irgendein Gefangener beklagt, er habe zu wenig Platz in seiner Zelle, dann verneigt man sich vor ihm. Das mag zwar richtig sein, weil auch ein Verurteilter Rechte hat. Doch wenn Anliegen größeren Kalibers nach Straßburg kommen, dann sind die Richter oft feindlich eingestellt gegenüber den Menschenrechten, der Familie als Wert oder der Religionsfreiheit. Dazu gehören Fragen wie die Abtreibung, die Sterbehilfe oder eben wie hier die Homo-Ehe."

Gość Niedzielny - Polen | 10.06.2015

Straßburger Sterbehilfe-Urteil ist eine Schande

Ein schwerkranker Mann aus Frankreich, der kaum mehr bei Bewusstsein ist, darf auf Wunsch seiner Ehefrau sterben, ohne dass eine schriftliche Patientenverfügung vorliegt. Dieses neue Urteil zur passiven Sterbehilfe hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vergangenen Freitag gefällt. Das katholische Portal Gość Niedzielny hält diesen Richterspruch für eine Schande: "Wird man nun auch Kinder töten dürfen, die mit Down-Syndrom geboren wurden, wie es einmal Professor Peter Singer von der renommierten Universität Princeton gefordert hat? Oder darf man künftig auch einen Ehrenmord begehen? Oder ethische Säuberungen organisieren? Oder 'Ungläubige' töten? Heute scheint dies zwar kaum vorstellbar zu sein. Doch ist es das wirklich? Schließlich hat vor einigen Jahrzehnten auch niemand geglaubt, dass sich im Herzen Europas Gaskammern befinden. Und es hat sie doch gegeben. ... Ganz klar: Dieses Straßburger Urteil ist einfach eine schreckliche Schande und verstößt gegen alle Gesetze."

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