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di Donfrancesco, Gianluca


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Il Sole 24 Ore - Italien | 15.01.2016

Franchising des Kalifats reicht bis Jakarta

Die IS-Terrormiliz hat sich zu dem Anschlag vom Donnerstagmorgen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta bekannt. Bei mehreren Explosionen und Schusswechseln starben mindestens sieben Menschen, darunter fünf Attentäter. Der Anschlag kommt nicht überraschend, urteilt die liberale Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Der islamische Fundamentalismus hat in Asien tiefe und autochthone Wurzeln, auf die das Kalifat eine Anziehungskraft ausübt, indem es diese mehr oder minder latenten Phänomene mit Hilfe eines Franchising des globalen Dschihad anheizt. Für viele Splittergruppen ist schon die IS-Zugehörigkeit ein strategischer Erfolg, denn sie gewährleistet Sichtbarkeit. Zudem hat der Islamische Staat erklärt, er wolle in Südostasien eine Provinz des Kalifats errichten, auch wenn in der Hierarchie der Terrormiliz den asiatischen Muslimen nur eine zweitrangige Stellung zukommt."

Il Sole 24 Ore - Italien | 03.06.2010

Hatoyama stolpert über US-Militärbasis

Grund für den Rücktritt des japanischen Premiers Yukio Hatoyama ist ein nicht eingehaltenes Wahlversprechen, schreibt die Wirtschaftszeitung Il Sole 24 Ore: "Yukio Hatoyama bricht einen Rekord nach dem anderen. Seiner Demokratischen Partei (DPJ) gelang es im August, den Liberaldemokraten (LPJ) nach 50 Jahren uneingeschränkter Macht die Zügel aus der Hand zu nehmen. Der Hauptakteur des Unterfangens wird dennoch als Premier mit der kürzesten Amtszeit seit 1994 in die Geschichte eingehen. Die Regierungen von Tokio zeichnen sich nicht unbedingt durch Langlebigkeit aus. ... Okinawa ist ihm zum Verhängnis geworden. Im Wahlkampf hatte Hatoyama versprochen, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Insel stationierte US-Militärbasis zu verlegen. Nach der Wahl macht er jedoch einen Rückzieher und in der vergangenen Woche bestätigte er das alte Abkommen zwischen den Liberaldemokraten und Washington, dass die Basis weiter auf der Insel bleibt."

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