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Cwejman, Adam

Columnist Göteborgs-Posten, Sweden


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Göteborgs-Posten - Schweden | 12.01.2016

Kulturunterschiede nicht unterschätzen

Die sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht und ähnliche Vorfälle auf Musikfestivals in Schweden haben ihre Ursache auch in kulturellen Unterschieden was das Frauenbild von Einheimischen und Einwanderern betrifft, analysiert die liberale Tageszeitung Göteborgs-Posten: "In vielen Kulturen ist die Rolle der Frauen stark eingeschränkt: Tochter, Ehefrau oder Mutter. Die Frau ist immer Eigentum eines anderen. ... Dies bedeutet nicht, dass es in diesen Kulturen keinen Respekt für Frauen gibt. Aber Respekt gilt jenen Frauen, die drinnen sind, nicht draußen und ist ihren Rollen vorbehalten. ... Die westlichen Frauen, die sich ohne Schleier oder in der Gesellschaft von Männern amüsieren, senden Signale, die als verwirrend und provokativ wahrgenommen werden können. ... Der Kulturkampf, der sich in der Wahrnehmung der Geschlechterbeziehungen zeigt, darf nicht unterschätzt werden."

Göteborgs-Posten - Schweden | 20.11.2015

Adam Cwejman über Europas Selbstgeißelung in der Terror-Debatte

Bei dem Versuch, die Wurzeln des Terrors zu erklären, verkennen oder verdrängen linke Publizisten in Schweden und Europa zu oft dessen ideologische Ursachen, kritisiert der Ex-Chef der schwedischen Jungliberalen Adam Cwejman in der liberalen Tageszeitung Göteborgs-Posten: "Inzwischen ist offensichtlich, dass viele Terroristen weder arm noch verzweifelt sind. ... Es handelt sich um ideologisch motivierte Mörder. ... Allerdings scheint das nicht allen klar zu sein. Offenbar ist europäischer Chauvinismus europäischem Masochismus gewichen: Zeig mir ein internationales Problem und ich zeige dir, auf welche Weise Europa daran schuld ist. ... Aber wo sind denn die vietnamesischen, kubanischen oder mexikanischen Terrorgruppen, die sich in europäischen Hauptstädten in die Luft sprengen? ... Gewaltsamer Islamismus ist nicht die Antwort auf irgendein Phänomen. Er hat ein ideologisches und religiöses Fundament. ... Das werden [manche Linke] aber niemals zugeben. Es würde nämlich bedeuten, dass sie künftige Terroranschläge nicht mit Kolonialismus oder einer neoliberalen Weltordnung erklären könnten."

Göteborgs-Posten - Schweden | 01.10.2015

Verzerrtes Osteuropa-Bild in Schwedens Medien

Eine vorurteilsbeladene Osteuropaberichterstattung in Schweden beklagt die Tageszeitung Göteborgs-Posten: "Die Artikel sagen mehr über Schweden aus als über Osteuropa. Offenbar wird durch einen schwedischen Filter geschaut, wenn es sich um Ereignisse in Osteuropa handelt. ... Osteuropa scheint dann interessant zu sein, wenn es darum geht, vor wahrhaftigen oder vermeintlichen Faschisten zu warnen. Eine Art Projektionsfläche für die schwedische Gesellschaftsdebatte. ... Ansonsten ist das Interesse für die osteuropäischen Länder schwach. Das Verständnis für unsere Nachbarländer nimmt Schaden dadurch. Es werden Konturen einer urkapitalistischen Wüste oder eines Nährbodens für Rechtsextremismus gezeichnet. Osteuropa ist wieder der Schurke in den Filmen aus dem Kalten Krieg. Wütend, kalt und alkoholisiert. Man ist entsetzt und legt die Stirn in Falten und sorgt sich ein wenig. Und dann fährt man fort und der Leser ist nicht einen Deut klüger geworden."

Göteborgs-Posten - Schweden | 30.06.2015

Keine Angst vor Kritik an sexistischem Islam

In Schweden haben muslimische Organisationen der linken Parlamentsabgeordneten Amineh Kakabaveh vorgeworfen, rassistische Vorurteile zu verbreiten, weil sie die zunehmende Unterdrückung von Frauen aus religiösen Gründen in den Einwanderervierteln schwedischer Vorstädte kritisiert hatte. Die liberale Tageszeitung Göteborgs-Posten stärkt Kakabaveh den Rücken: "Diese Art der Zurückweisung von Kritik ist nichts Neues. Als das Phänomen der Gewalt im Namen der Ehre in Schweden erstmals in den Blickpunkt rückte, sprachen viele von Hirngespinsten, die als Deckmantel für Rassismus gegen Muslime dienen sollten. ... Tatsache ist, dass Frauen in traditionellen religiösen Milieus entschieden weniger Freiräume haben als ihre Mitschwestern in einem säkularen, modernen Umfeld. … Die Angst, als Rassist abgestempelt zu werden, ist groß in Schweden. Aber die Angst zu schweigen, wenn Menschen unterdrückt werden, sollte größer sein."

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