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Coudurier, Hubert


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Télégramme - Frankreich | 30.10.2014

Frankreich wird Mistral-Lieferung nicht absagen

Russlands Vize-Regierungschef Dmitri Rogosin hat eine Einladung ins französische Saint-Nazaire für Mitte November als Bestätigung dafür interpretiert, dass Frankreich den umstrittenen Mistral-Hubschrauberträger liefern wird. Laut Paris wird Präsident François Hollande jedoch erst am Übergabetag darüber entscheiden. Lächerliche Wortklauberei, urteilt die Regionalzeitung Le Télégramme: "Was für ein Scherz! Das bedeutet doch eigentlich, dass die Entscheidung längst getroffen ist. ... Mehrere Gründe erklären diese Entscheidung: Moskau hat bereits bezahlt und die Glaubwürdigkeit unserer Rüstungsindustrie auf einem sehr umkämpften Markt steht auf dem Spiel. Die Lage an der ukrainischen Front hat sich einigermaßen beruhigt, die Wahlen haben stattgefunden, obwohl die pro-russischen Separatisten weiterhin Druck ausüben. Zudem beruhen die US-Forderungen [den Mistral nicht zu liefern] auf einem Wirtschaftskrieg, in dem unsere Verbündeten uns keine Geschenke machen und ihren großen Prinzipien oft den Rücken kehren."

Le Télégramme - Frankreich | 07.08.2013

Zeitungen bleiben wichtig für die Demokratie

Auch in Zeiten von Internet und Online-Medien sind Qualitätszeitungen für die Demokratie unabdingbar, ist die Regionalzeitung Le Télégramme überzeugt: "Der Verkauf der Washington Post an Jeff Bezos hat Symbolcharakter. Die Krise hat das Geschäftsmodell der US-Presse zerstört, das weitgehend von Werbung abhängt (anders als in Frankreich), und nun übernehmen die Giganten der digitalen Welt die Kontrolle. Ob sie auf Papier, im Internet, auf Tablets oder im Fernsehen verbreitet werden, die je nach Medium unterschiedlich aufbereiteten Nachrichten müssen den Leser ausreichend interessieren, um den Kaufreflex auszulösen. Da sich die Illusion der Gratiskultur überlebt hat, kann nur eine dauerhafte Vertrauensbeziehung zwischen der Marke und ihrem Publikum das Überleben der Zeitungen sichern. Sie bleiben unabdingbar für die Demokratie, das gilt umso mehr im Multimedia-Zeitalter, in dem jeder alles und egal was schreibt."

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