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Collins, Philip


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Times - Großbritannien | 04.12.2015

Syrien-Einsatz offenbart britische Selbstgefälligkeit, findet Philip Collins

Die Abstimmung über den Einsatz britischer Kampfflieger in Syrien wurde von einer hitzigen Debatte begleitet, die das selbstbezogene Denken der britischen Öffentlichkeit und der Abgeordneten des britischen Unterhauses enthüllt, meint der Kolumnist der konservativen Tageszeitung The Times, Philip Collins: "Es war eine Debatte über den Einsatz von acht Flugzeugen und nicht über die Schlacht um Großbritannien. Die Angriffe hätten mit oder ohne uns stattgefunden und die blutige Rhetorik der 'Stop the War'-Sympathisanten war selbstbezogen und provinziell. Die meisten außenpolitischen Debatten in einer kleinen Nation haben einen Hauch von Selbstgefälligkeit. Als hätte die Welt auf unsere Entscheidung gewartet. So auch in diesem Fall. ... Die Abstimmung wird die Situation in Syrien nicht grundlegend ändern. Aber die Politik von Großbritannien und anderer Demokratien ist weit davon entfernt, das langwierige zivile Engagement zu akzeptieren, das mit einem solch militärischen Abenteuer eingegangen werden muss. Die Welt hat die Fähigkeit verloren, so umfassend zu denken und so bleibt die Debatte beschränkt. So lange sich das nicht ändert, werden sich außenpolitische Debatten mehr um uns, als tatsächlich um die Welt drehen."

The Times - Großbritannien | 08.05.2015

Labour hatte mit linker Agenda keine Chance

In einem konservativen Land wie Großbritannien ist die Niederlage der Labour-Partei mit ihren betont linken Forderungen bei dieser Wahl keine Überraschung, meint die konservative Tageszeitung The Times: "Man kann in Großbritannien selbst als Nutznießer eines überholten Wahlsystems in einer zersplitterten politischen Landschaft eine Wahl nicht mit einem erklärtermaßen linken Programm gewinnen. ... Es gibt in diesem Land kein echtes Verlangen nach Mieterschutz und Preiskontrollen. Wenn man Unternehmer verschreckt, verängstigt man auch die Menschen, die für solche arbeiten. Wenn man klar macht, dass man an hoher Besteuerung Gefallen findet, darf man nicht überrascht sein, wenn sich die Menschen anderen zuwenden. Tony Blair war es gewohnt, große Mehrheiten zu gewinnen. Er behauptete stets, dass dieses Land in seinem Herzen ein konservatives ist. Man kann nicht so tun, als wäre diese Grundregel aufgehoben worden. Sie besteht nach wie vor."

The Times - Großbritannien | 11.10.2012

Cameron sollte von Londons Bürgermeister lernen

Nach der Rede des britischen Premiers David Cameron am Donnerstag auf dem Parteitag der Konservativen in Birmingham beklagt die konservative Tageszeitung The Times, dass es den Politikern heutzutage meist an Originalität mangelt. Cameron sollte sich besser ein Beispiel an Londons redegewandtem Bürgermeister Boris Johnson nehmen: "Weil die Medien ständig bereit sind, bei jedem noch so kleinen Ausrutscher Alarm zu schlagen, ist die Politik heutzutage so minutiös durchgeplant. Jedes einzelne Wort, das auch nur ansatzweise unangebracht scheint, wird als Beweis für eine Meinungsverschiedenheit gewertet. Unter diesen Umständen ist der Anreiz, schlichtweg langweilig zu sein, hoch. Und manche Politiker brauchen diesen Anreiz nicht einmal. Von Boris Johnson hingegen können wir lernen, dass Politik nicht farblos sein muss und dass Persönlichkeit etwas ist, was man schlichtweg besitzt - nicht etwa etwas, worüber man nur spricht."

The Times - Großbritannien | 24.02.2012

Westen muss die Bestie Syrien bekämpfen

Vertreter aus 60 Ländern und der syrischen Opposition treffen sich am heutigen Freitag in Tunis, um über Auswege aus der Gewalt in Syrien zu beraten. Nach dem Tod der beiden westlichen Journalisten Marie Colvin und Rémi Ochlik muss der Westen unbedingt reagieren, meint die konservative Tageszeitung The Times: "Es gibt viele praktische Argumente gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien. Doch es kann eine Menge getan werden, ohne gleich einmarschieren zu müssen. Der Erfolg unseres Eingreifens in Libyen und das Nicht-Eingreifen in Syrien gleicht die Fehler aus, die im Irak gemacht wurden. Die Lektion ist einfach: Wenn du dich einem Faschisten entgegenstellst, erntest du Chaos. Wenn du dich ihm nicht entgegenstellst, erntest du Chaos. Das liegt in der Natur der Sache, denn so funktionieren diese Bestien eben. Und manchmal wird vergessen, dass der Faschist die Bestie ist, und nicht wir. Wir sind besser als er, und unser Handeln wird das zeigen."

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