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Chohin, Christophe


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Le Quotidien - Luxemburg | 11.12.2015

COP21 kommt zu spät für viele Inselparadiese

Der Umweltminister von Barbados, Denis Lowe, hat am Donnerstag auf dem COP21 in Paris klargestellt, dass sein Land und andere Karibikstaaten kein Klimaabkommen unterzeichnen werden, welches das Aussterben ihrer Bevölkerung hinnimmt. Dies wird kaum jemanden kümmern, bedauert die linksliberale Tageszeitung Le Quotidien: "Armer Denis Lowe, dessen Aufschrei kein Gehör finden wird. Denn die Mächtigen dieser Welt haben nur Statistiken und Klimaprognosen im Sinn. Zu retten, was nicht mehr zu retten ist, kümmert sie wenig. Wichtig ist ihnen, heute Abend ein Dokument zu unterzeichnen, das sie für ein Jahr von der Verantwortung entbindet, bis zur COP22, die nächstes Jahr in Marokko stattfinden wird. ... In einem Jahr werden Tuvalu, Kiribati, die Malediven und andere paradiesische Atolle jedoch über zehn Quadratkilometer Land an das Meer verloren haben. Für sie gibt es nämlich keine Hoffnung mehr - egal, wie die Schlussvereinbarung dieser COP21 aussehen wird."

Le Quotidien - Luxemburg | 01.07.2015

Griechen können Europas Irrfahrt stoppen

Wenn die Griechen beim Referendum am Sonntag das Angebot der Gläubiger ablehnen, könnte Brüssel zu einer notwendigen Kehrtwende gezwungen sein, analysiert die Tageszeitung Le Quotidien: "Die europäische Linke hofft, dass die Griechen mit Nein stimmen. Das wäre das Zeichen, dass Sparzwang, Strenge und Verblendung, die die Geschicke der Europäer seit Jahren bestimmen, nicht mehr angezeigt sind. Wie kann man einer Troika vertrauen, die das griechische Schiff seit Jahren untergehen lässt? ... Wenn die Griechen am Sonntag Nein sagen, sagen sie nicht Nein zu Europa. Es würde bedeuten, dass sie eine bestimmte Weltsicht ablehnen, die sie in den Abgrund geführt hat. Ohne die Griechen von ihrer Verantwortung freisprechen zu wollen, wird das Nein verschlossene Türen in Brüssel öffnen. Und Europa dazu zwingen, auf neue Ideen einzugehen. Sie sind sicher notwendig, denn das heutige Modell ist am Ende."

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