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Chalikiopoulos, Christos

Politis. Cyprus


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Politis - Zypern | 18.01.2016

Charlie Hebdos neue Alan-Karikatur geht zu weit

Mit einer Karikatur zu der Debatte um die Kölner Silvesternacht hat die französische Satirezeitung Charlie Hebdo heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Sie zeigt den toten Flüchtlingsjungen Alan und dessen mögliche Entwicklung zu einem erwachsenen Grabscher, wenn er überlebt hätte. Damit hat die Zeitung eine Grenze überschritten, kritisiert die liberale Tageszeitung Politis: "Leider haben die Karikaturisten das Maß verloren. Ihr schwarzer Humor hat sich in eine Gemeinheit verwandelt, auf persönlicher Ebene. Stellt euch den Vater von Alan vor, welche Gefühle er verspüren würde, wenn er diese Karikatur sähe. Man kann doch nicht das Bild eines ertrunkenen Jungen 'ausplündern' und hoffen, dass die Leser den Sinn hinter dieser Karikatur entdecken. … Satire sollte und kann nicht zensiert werden. Nötig ist aber eine innere Balance. Man muss sich selbst Grenzen setzen, damit Satire nicht gemein wird oder sich in einen groben Scherz verwandelt."

Politis - Zypern | 15.06.2015

Gläubiger wollen Athens linke Regierung stürzen

Einen tiefen Graben zwischen den Menschen in Griechenland und den Mächtigen in Brüssel beschreibt die liberale Tageszeitung Politis: "Die Griechen wünschen sich ein Europa, das sich solidarisch zeigt und sich nicht gegen Griechenland stellt. Ein Europa, das nicht versucht, das verliehene Geld durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und 300-Euro-Renten aus den Hosentaschen der Armen zurückzuholen. … Die griechische Regierung sollte aufhören, an diesem Tauziehen teilzunehmen, das sie zunehmend schwächt. Es ist offensichtlich, dass die Forderungen des neoliberalen Machzentrums in Brüssel politischer und nicht wirtschaftlicher Natur sind. Ihr Ziel ist, diese linke Regierung vor den Augen der Griechen zu demütigen. … Die unerfahrene griechische Regierung sollte kapieren, dass sie es nicht mit Partnern, sondern mit Feinden zu tun hat."

Politis - Zypern | 11.11.2013

Deutschland schlimmere Steueroase als Zypern

Deutschland macht es ausländischen Steuerbetrügern ausgesprochen leicht, Geld und Kapitalerträge vor dem Fiskus ihrer Heimatländer zu verstecken. Das ist das Ergebnis des Schattenfinanzindex, den das internationale Tax Justice Network vergangene Woche veröffentlichte. Mit seinem Platz in der Top Ten ist Deutschland seinen Ruf als Speerspitze gegen Steuerhinterziehung los, meint die liberale Tageszeitung Politis: "Bestimmt sind all jene Zyprioten, die der Troika positiv gegenübergestanden, jetzt sehr traurig. Jener Troika, die angeblich mit dem Ziel gekommen ist, die Situation bei uns zu verbessern und uns zu zeigen, wie wir die Korruption bekämpfen können. … Jetzt ist dieser Index da, und das schöne Bild des heiligen deutschen Reichs ist zerstört, das gegen Korruption und Steuerhinterziehung vorgehen will. ... Wie ist das möglich? Deutschland an der achten Stelle des Schattenfinanzindex! Und Zypern an der 41. Stelle - sogar hinter Belgien und den Niederlanden!"

Politis - Zypern | 11.03.2013

Für Christos Chalikiopoulos war Chávez demokratischer als die Europäer

Der vergangene Woche gestorbene venezolanische Präsident Hugo Chávez ist von westlichen Politikern immer wieder für seinen autoritären Regierungsstil kritisiert worden. Der Kolumnist Christos Chalikiopoulos meint dagegen in der liberalen Tageszeitung Politis, dass Chávez demokratischer war als Europas Politiker: "Chávez hat nicht die Bodenschätze seines Lands kommerzialisiert und nicht die öffentliche Gesundheit und Bildung zugrunde gerichtet. ... Er hat keine Gurkenverordnung erlassen. Er hat die Bürger nicht in gierige Konsumenten und arbeitslose Bettler verwandelt. ... Er hat keine tödlichen Spiele mit Anleihen und Zinsen durchgeführt. Er hat keine Troika zusammengestellt, um die Länder des Südens mit harten Sparmaßnahmen und Hungerlöhnen auszuplündern und ihre Wirtschaften in völlige Abhängigkeit zu führen. ... Chávez ist viel demokratischer als das Europa der Plünderungen - und als das der Söldnertruppen und der Luftangriffe. Er ist nicht in einen Irak oder ein Libyen eingedrungen, unter dem Vorwand, dass er die Zivilisten beschützen und das Land demokratisieren wolle. Er hat die Soldaten des Landes nicht nach Afghanistan geschickt, damit sie Hochzeiten bombardieren und die Opiumproduktion bewachen. Chávez ist viel demokratischer als das Europa der genmanipulierten Sozialdemokratie."

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