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Bútorová, Zora


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sme - Slowakei | 12.03.2012

Fico muss aus erster Amtszeit lernen

Nach dem Erdrutschsieg des sozialdemokratischen Oppositionsführers Robert Fico bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am Samstag in der Slowakei hofft die liberale Tageszeitung Sme, dass er aus den Fehlern seiner ersten Amtszeit gelernt hat: "Das schwache Abschneiden der bisherigen Koalitionsparteien und der klare Sieg von Ficos Partei erlegt dem Sieger eine hohe Verantwortung auf. Die Schlüsselfrage ist nicht nur, die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bestehen. Es geht auch darum, ob die Partei Ficos sich wirklich sozialdemokratische Werte zu eigen macht, ob sie mit größerer Offenheit auf Minderheiten zugeht oder auf grüne Themen. Und ob sie umgekehrt weniger arrogant auftritt, weniger nationalistisch und weniger konfrontativ sein wird gegenüber den Medien und gegenüber ihren Kritikern generell. Zwar hat Ficos Partei über eine Million Stimmen gewonnen, also etwa die eines Viertels der erwachsenen Bevölkerung. Die übrigen aber haben diese Partei nicht gewählt."

Sme - Slowakei | 05.12.2007

Slowakisches Abtreibungsgesetz verfassungskonform

Das slowakische Verfassungsgericht hat die aus Zeiten des Sozialismus stammende Fristenregelung für den Schwangerschaftsabbruch bestätigt. Danach bleibt ein Abbruch bis zur 12. Schwangerschaftswoche möglich. Das Gericht verkürzte jedoch die Frist für einen Eingriff bei möglichen genetischen Schäden des ungeborenen Kindes von der 24. auf die 12. Woche. Zora Bútorová und Jarmila Filadelfiová begrüßen die Beibehaltung der Fristenregelung: "Demografische Studien zeigen, dass die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um mehr als 70 Prozent zurückgegangen ist. Und zwar ohne eine Verschärfung der Gesetze... Es gibt einen dauerhaften Konsens in drei Punkten, die eine Abtreibung ermöglichen sollen: eine gesundheitliche Gefahr für die Mutter, eine schwere Schädigung des ungeborenen Lebens und eine der Schwangerschaft vorausgegangene Vergewaltigung der Frau. Der rapide Rückgang der Abbrüche zeugt davon, dass sich nach 1989 grundsätzlich die Verantwortung der slowakischen Frauen und auch der Männer in dieser Frage erhöht hat."

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