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Bubalo, Robert


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večernji list - Kroatien | 29.09.2015

Moskau kann mit Krisensituationen umgehen

Putin bringt alles mit, um eine zentrale Rolle in der Lösung des Syrienkonflikts zu übernehmen, glaubt die konservative Tageszeitung Večernji List: "Washington will das syrische Abenteuer - ein weiteres erfolgloses Kapitel - auf jeden Fall beenden, selbst wenn es dafür Russland die Hauptrolle überlässt. Putin ist mehrfach gestärkt in die USA gekommen: Er hat die Situation in der Ukraine beruhigt, die syrische Opposition gestärkt und den Segen Deutschlands bekommen, das sich nach einem Stopp der Sanktionen gegen Russland und einem Ende der Flüchtlingskrise sehnt. ... Russland hat am Beispiel Tschetscheniens, der Stabilisierung einiger islamischer Staaten in seiner Nachbarschaft und der Zerschlagung des sogenannten Kaukasus-Emirats gezeigt, dass es mit Krisensituationen umgehen kann. Wenn die USA nicht mitmachen, dann kämpft Russland mit Iran und China gegen die IS-Terrormiliz. Wie auch immer, Putin wird in den Augen Europas der Sieger sein. Und Europa langfristig in seiner Schuld stehen."

Večernji list - Kroatien | 13.02.2014

Die Türkei hat in Sarajevo nichts verloren

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu hat am Mittwoch Sarajevo besucht und betont, dass die Türkei Bosnien und Herzegowina unterstütze. Das ärgert die konservative Tageszeitung Večernji List: "Was hat ein Mensch in Sarajevo zu suchen, dessen Regierung die Unruhen im eigenen Land im Blut erstickt hat? Die türkische Regierung steckt bis zum Hals im Sumpf der Korruption, was einige Minister schon ihren Posten gekostet hat. Sie leugnet den Völkermord an den Armeniern, sie hat hunderte Journalisten ins Gefängnis gesteckt und verfolgt Intellektuelle wie den großen Orhan Pamuk. Und was hat wohl [die Regierung] Erdoğan gemeint, als sie [in einer Rede 2009 in Bosnien] verkündete, 'Sarajevo ist unser, so wie Anatolien euer ist'? ... Trotz allem ist sie ein gern gesehener Gast in Sarajevo, obwohl sie - im Gegensatz zum [kroatischen Premier] Milanović - dem Land nicht einmal helfen kann, eine europäische Perspektive zu erhalten."

Večernji list - Kroatien | 25.11.2013

Obama verdient sich Nobelpreis

Der Deal mit Iran hat Sieger und Verlierer hervorgebracht, analysiert die konservative Tageszeitung Večernji List: "Zu den Gewinnern gehören Iran, Obama und Israel. Iran, weil das Land erstaunlich schnell seine Politik reformiert hat und deshalb die Sanktionen gelockert wurden. Obama, weil er einen Krieg vermieden hat, den er kaum hätte gewinnen können, weil er sich auf die Seite des amerikanischen Volks gestellt hat und weil er sich endlich seinen Nobelpreis verdient hat. Israel, weil es zwei Gefahrenquellen in seiner Nähe eliminiert hat: die Chemiewaffen in Syrien und das potentielle Nuklear-Arsenal in Iran. ... Verlierer sind die US-Republikaner, Saudi-Arabien und die Türkei. Saudi-Arabien und die Türkei bemühen sich seit jeher, die Lieblinge der USA im Nahen Osten zu sein und bauten ihre Zukunft stets auf der ewigen Unversöhnlichkeit mit Iran auf. Im Gegensatz zu ihnen hat sich Iran über Nacht aus der Umarmung der Scharia gelöst und sich auf den Weg gemacht in eine progressive Zukunft."

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